Christopher Street Day
CSD in Bochum

Die diesjährige Demo zum Christopher Street Day ist vorbei. Impressionen aus den Redebeiträgen, von der Demonstration und den Inhalten, die am vergangenen Samstag in Bochum auf die Straße gebracht wurden. 

Stonewall Day: Politische und emanzipatorische Forderungen von LGBT
Protest statt Party: In verschiedenen Städten der Welt werden mit dem Stonewall Day die politischen Forderungen der LGBT-Szene bekundet. Foto: William Murphy, flickr

Bereits im Vorfeld des diesjährigen Christopher Street Day (CSD) am ersten Juli-Wochenende organisieren die VeranstalterInnen des alternativen CSD in Köln den Stonewall Day. Mit der Kundgebung am 28. Juni (19 – 21 Uhr) auf dem Neumarkt in Köln soll an die sogenannten Stonewall Riots vom Juni 1969 erinnert werden. Die Proteste in dieser New Yorker Nacht gelten als Wendepunkt der LGBT-Bewegung, zogen breite Proteste nach sich und begründeten auch die Tradition des CSD.

CSD soll durch Blockaden beschützt werden – Kritik an Polizei
Kein Platz für braune SpinnerInnen: DortmunderInnen wehren sich gegen Nazi-Kundgebungen. Foto: bent

Am Samstag, den 23. August, will die Neonazi-Partei Die Rechte mit einer Kundgebung an den Dortmunder Katharinentreppen gegen das vor zwei Jahren durchgesetzte Verbot des „Nationalen Widerstands Dortmund“ (NWDO) protestieren. Nur einige Meter entfernt wird zeitgleich der Christopher Street Day (CSD) stattfinden. Die Polizei hat die Protestkundgebung bisher weder verboten noch den Veranstaltungsort verlegt, was vor allem VeranstalterInnen des CSD und AntifaschistInnen kritisieren. Das Bündnis BlockaDo ruft zur Platzbesetzung auf, um den CSD zu schützen.