Campus
Subkultur oder Mainstream? Was Studis und ExpertInnen von Veganismus halten
Aus dem Film „Im Namen der Tiere“: Auch ohne tierische Proteine kann man ganz schön Muskeln aufbauen. Foto: W-Film

Vegane Ernährung ist nicht mehr länger eine Randerscheinung – sie ist fest in den Mainstream integriert. Der neue Film „Im Namen der Tiere“ hat sogar unseren Redakteur Benni zum Vegetarier werden lassen – zumindest vorübergehend. Wir haben Studis an der RUB gefragt, was sie von dem vegan lifestyle halten und wie sie das Angebot an der RUB und in der Umgebung finden.

 
Campusentwicklung: Von Gebäudepartys zum KulturCafé
Der Campus als Freiraum: Partys waren an der RUB immer auch ein Politikon. Foto: Wir Gründerstudenten

Lange Vorlesungen und dann ab zur Party ohne einen Zwischenstopp und Locationwechsel. Früher war das kein Problem. Fachschaftspartys fanden mit großer BesucherInnenzahl in Uni-Gebäuden statt. Warum heute nicht mehr?

RUB bekennt Farbe will in die Offensive gehen
Vielfalt und Pluralität verteidigen: Alexander Schneider (rechts), Koordinierungsleiter von RUB bekennt Farbe im Gespräch mit der :bsz. Foto: bent

Als Reaktion auf die Tumulte rund um den an der RUB eingeschriebenen Neonazi Michael Brück im Jahr 2013 gegründet, will sich die Initiative RUB bekennt Farbe auch dem  erstarkenden Rechtspopulismus stellen. Wir sprachen mit Koordinierungsleiter Alexander Schneider.

RUBissimo verwandelt den Campus in eine Festmeile
Endlich wieder vernünftige Party! Nach einem Jahr Pause meldet sich das Sommerfest zurück – wenn auch mit kleinen Hindernissen.

Feiern statt lernen lautet die Devise am heutigen Mittwoch. Mitdenken sollte man trotzdem, zum Beispiel beim Poetry Slam am Q-West. Auch über die richtige Wahl des Streetfoods. Oder über Entscheidungen des Veranstalters, die nicht alle glücklich machen. Und wen das nicht interessiert, kann stattdessen einfach mitsingen.  Zwischen Uni-Bib und Audimax gibt es ab dem frühen Nachmittag genug Gelegenheit dazu. Die :bsz wünscht Euch viel Spaß und ein gelungenes Sommerfest! 

:Die Redaktion

Geänderte Auflagen und strenges Sicherheitspersonal sorgen für Aufregung
Partylaune auf dem Campus: Auch in diesem Jahr soll fröhlich gefeiert werden – trotz einiger Aufreger. Foto: Universaal

Die Bühnen sind aufgebaut, die Getränke kaltgestellt – heute geht das RUB-Sommerfest in die 42. Runde. Trotz aller Vorfreude monieren viele Studierende Missstände in der Organisation und Ausführung. Von Makeln und bösen Erinnerungen.

Wie sich Frauen und Männer vor Übergriffen schützen können
Simulation: Referent Daniel Greger agiert als Täter und wird überwunden. Foto: kac

Der erste Selbstverteidigungskurs für Frauen und Männer an der RUB startete am 2.März. Bei der Kooperation, motiviert durch eine Studentin der RUB, zwischen dem AStA und dem Opferhilfe-Verein Weisser Ring lernen TeilnehmerInnen unter der Leitung von Dipl. Psychologe und Wing Tsjun Trainer Aaron Küster, sich in Ausnahmesituationen effektiv zur Wehr zu setzen.

Weststraße gesperrt / Fertigstellung des neuen Jura-Gebäudes wohl 2018
Am 5. August wurden die Bauarbeiten am Gebäude GD offiziell begonnen. Noch ist davon nicht viel zu sehen, schließlich muss das Grundstück erst geräumt werden. Im September sollen dann die Bagger anrollen. Vorübergehend werden deshalb die Weststraße, ein Teil des südwestlichen Parkplatzes und die Tennisplätze gesperrt. Im Wintersemester 2018/2019 sollen im neuen Gebäude die ersten Lehrveranstaltungen in Jura, WiWi und SoWi stattfinden.
 
„Unterstützungskreis Politikverbot“: Studentische Selbstbestimmung bleibt Thema an der RUB

Am Dienstag vergangener Woche sind Unbekannte in laufende Uni-Veranstaltungen mit Politikbezug geplatzt und haben Flugblätter verteilt. Damit wirbt ein vermeintlicher „Unterstützungskreis Politikverbot“ für ein umfassendes Politikverbot an der Uni. Die Kommunikation des Inhalts lässt Satire vermuten, die wohl einen Aufschrei gegen die aktuelle Organisationspolitik der Universität darstellt.

Kommentar: Das ist eine Bochumer Botschaft: Mainstream-Veranstaltungen liegen bald bei den Fischen
+++ EILMELDUNG +++ AStA-Plakatsäule kurz vorm Platzen. Foto: kac

Das Semester an der Ruhr-Uni hat begonnen, die Säulen und Wände der Gebäude füllen sich wieder stärker mit Veranstaltungshinweisen. Doch die Revierkämpfe rivalisierender Plakatier-Trupps legen den Verdacht nah, dass auf dem Campus ein neuer Teil des „Paten“ inszeniert wird.

Kommentar: Wie umgehen mit RUB Knallhart?

Während um die 15.000 patriotische wie besorgte „WutbürgerInnen“ in Dresden bei Pegida und schlappe Nachahmungsversuche in anderen Städten versuchen, unser Abendland zu retten, scheint ein Rechtsruck auch auf dem Campus anzukommen – zumindest, was Aktionen wie die Massenmail RUB Knallhart angeht: Linke oder progressive Hochschullisten werden geschmacklos aufs Korn genommen oder mit abenteuerlichen Vorwürfen verunglimpft. Keine Frage: Die rechten Attacken polarisieren die Studierendenschaft und fordern trotz neoliberaler Regelstudienzeitbelastung wieder eine Auseinandersetzung mit der Uni als politischen Raum ab.

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