Braunkohle
Ende Gelände blockiert wieder

Klimagerechtigkeit. Erneut fanden sich am vergangenen Wochenende tausende Klimaaktivist:innen im Braunkohlerevier in der Nähe von Aachen zusammen. Die Bewegung, die seit 2015 Kohleinfrastruktur blockiert, stand dieses Jahr vor neuen Herausforderungen und Zielen. 

 

Neue Auseinandersetzungen im Hambacher Forst erwartet

Protest. Der Hambacher Forst wird weiter gerodet, den Versprechen eines Rodungsstopps zum Trotz. Am 19. September war ein Journalist tödlich verunglückt. Am Wochenende protestierten wieder tausende Menschen gegen den Braunkohleabbau.

Katastrophale Klimapolitik: In der Welt, in der Region und auf dem Campus
Brennpunkt Paris-RUB: während drinnen die Regierungen über ein Klimaschutzabkommen verhandeln und draußen AktivistInnen und UmweltvertreterInnen für eine Wende in der Umweltpolitik protestieren, möchte der Essener Energiekonzern Steag die Braunekohlekraftwerke vom Klimakiller Vattenfall übernehmen. Dürfen wir bald das Ruhrtal hinter der Uni in ein Braunkohleabbau-Paradies verwandeln und mit den Einnahmen die Campussanierung beschleunigen? Greenpeace Bochum hätte sicherlich etwas dagegen. Und die :bsz ganz sicherlich auch. 
 
:Die Redaktion
Wie die Bergbauindustrie versucht, die Braunkohle aufzuwerten
Wenn sich Unternehmen grünwaschen, ist gesunde Skepsis angesagt. Meme: Jan Freytag

Kohle hat im Gegensatz zu Energieformen wie Wind, Wasser und Solarenergie einen schlechten Ruf. Für den Abbau des fossilen Brennstoffs wird die Natur zerstört und Menschen müssen ihre angestammte Heimat verlassen. Doch scheint es auch Unterstützung für die Braunkohle zu geben. Der Verein „Unser Revier – unsere Zukunft – An Rur und Erft“ hat sich genau dies auf die Fahnen geschrieben. Wer steckt dahinter – Einwohner, die ihre Stromversorgung gefährdet sehen, oder besorgte Politiker? Und was hat das alles mit Lobbyismus zu tun?