Bochums Bücher
RUB50-Projekt neigt sich dem Ende entgegen
„Bochums Bücher“ am Schauspielhaus: Bereit zum Abtransport. Foto: tom

Das RUB50-Projekt, bei dem über die gesamte Stadt verteilt 50 riesige gelbe Bücherplastiken aufgestellt wurden, endet am 31. Mai.

Nach Bochums Bücher-Desaster: :bsz fragte nach den „Image-Kampagnen“ in anderen Städten

Jetzt ist es amtlich: Bochums BürgerInnen lesen größtenteils doch nur Sportartikel und Gehaltsabrechnungen (beziehungsweise Post vom Arbeitsamt.) Die stadtweite Image-Kampagne „Bochums Bücher“ geht nicht auf. Die InitiatorInnen haben nun zur künstlerischen Rückruf-Aktion aufgerufen, die Skulpturen wurden wieder abgebaut. Viele BürgerInnen hatten sich allerdings schon an das neue Wahrzeichen ihrer Stadt gewöhnt und zeigten sich ob des Verschwindens empört. Wie eine Umfrage bestätigt, haben 92 Prozent die „aufgeschlagenen Bücher“ vor allem als Unterlage zum Grillen benutzt (als umgekehrtes Pendant zu Serras Skulptur „Terminal“). Die Marketing-Verantwortlichen des Projekts konzipieren nun ein neues Wahrzeichen, das pünktlich im Juni 2017 – zum 52. Jubiläum der Ruhr-Uni – präsentiert werden soll.

Wettbewerb Bochums Bücher: Skulpturen werden enthüllt
Die RUB in den Augen der „Bochums Bücher“-AktionsteilnehmerInnen: Hort der Wissenschaft, der Kunst, des Latinums – und Zuhause.  Fotos: bk

Überdimensionale Bücher sind auf dem Campus aufgeschlagen. Genau genommen handelt es sich um Skulpturen nach den Entwürfen aus dem zum RUB-Jubiläum ausgeschriebenen Wettbewerb „Bochums Bücher“. Die offizielle Vorstellung ist am 1. Juni vor dem Blue Square.