Bochum
Wege aus dem angespannten Uni-Alltag
Erschöpfung unerwünscht! So kommt Ihr entspannt durchs Semester. - Foto: Laura La Rocca

JedeR Zweite in Deutschland fühlt sich zumindest „manchmal“ gestresst. Diesem Forschungsergebnis der Techniker Krankenkasse kann nur zu leicht Glauben geschenkt werden, wenn man morgens um viertel nach acht den Blick über die Unibrücke schweifen lässt. Gedrängel an den U-Bahn-Ausgängen, angespannte und müde Gesichter auf dem Weg zu den Hörsälen. Doch die Tatsache, dass das Uni-Leben eine strapazierende Angelegenheit ist, sollte kein Grund sein, das Handtuch zu schmeißen. Mit den richtigen Tipps und Tricks könnt Ihr morgens mit einem entspannten Lächeln aus der überfüllten U35 steigen.

Wandel im Handel(n) – dem Welthunger begegnen
Zu schade für den Müll: Beim Workshop kochten die TeilnehmerInnen mit  Lebensmitteln, die Supermärkte wegwerfen würden. – Foto: bk

Weltweiter Hunger ist eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit. Ein riesiger Anteil der Weltbevölkerung leidet unter Hunger, während der reiche Teil der Menschheit sich Gedanken darüber macht, wie man am effektivsten abnehmen kann, um hübsch zu sein. Am 18. Oktober fand eine Seminarreihe im Bahnhof Langendreer zum Umgang mit Lebensmitteln statt.

Zwischen Information und Intervention: UmQ-Herbstwanderung
Friedenszeichen unter dem Platz: Im Kontext des Bochumer Natur-Festivals 2011 in Kooperation mit der Ruhrstadt-Gartenmiliz entstandenes UmQ-Kunstwerk. - Foto: USch

Seit dem „wilden Streik“ der Opelaner 2004, der offiziell nur „Informationsveranstaltung“ genannt werden durfte, ist der 19. Oktober ein besonderer Tag: Am damaligen „Europaweiten Aktionstag“ verband eine Welle der Solidarität mit Bochum sämtliche Opel-Standorte vom polnischen Gliwice (ehemals Gleiwitz) bis zum inzwischen stillgelegten Werk in Antwerpen. Drei Jahre später wurde an einem 19. Oktober auch universitäre Geschichte geschrieben: Am 19. Oktober 2007 wurden die Sieger in der ersten Runde der bundesweiten Exzellenzinitiative gekürt – und die Ruhr-Uni erfuhr, nicht in den Exzellenz-Olymp aufgenommen worden zu sein. Philipp Unger, Mitinitiator des 2005 ins Leben gerufenen, inzwischen etwa 30 Mitglieder zählenden Vereins University meets Querenburg (UmQ), veranstaltete am 19. Oktober inzwischen zum zehnten Mal eine Herbstwanderung durch den Stadtteil, um „Goldene Orte“ kulturellen Wandels in dem Stadtteil zwischen Uni und Opel aufzusuchen. Die :bsz ist für Euch mitgewandert.

Für Karsten Höser aus Bochum-Werne ist seine Leidenschaft – Spielen – zugleich Lebensunterhalt
Spielelektor Karsten Höser mit zwei von ihm lektorierten Spielen: „AufRuhr!“ und „Schafe Schubsen“.  Foto: joop

„Lieber eine kleine Auflage machen und ausverkaufen, als eine große, von der noch hunderte in der Garage stehen.“ So lautet ein Ratschlag von Karsten Höser an SpielautorInnen. Auch auf Thematik, Regeln oder Material eines Spiels achtet der Bochumer bei seiner Arbeit genau. Der passionierte Spieler und Sammler ist nicht nur Herausgeber zweier Fachmagazine, sondern hat noch einen viel ungewöhnlicheren Beruf: er ist Spielelektor.

Anti-deutsches Statement – Zwischen eigener Meinung und öffentlicher Politik

Das Bochumer Ratsmitglied Sebastian Marquardt von der Alternative für Deutschland (AfD) attackierte Anfang Oktober öffentlich den Grünen-Politiker Karsten Finke mit einem Brief an die Leitung von dessen Partei. Die beiden gerieten schon vor ihrer gemeinsamen Ratstätigkeit in der Hochschulpolitik an der RUB aneinander. Jetzt greift die politische Offensive der rechts verorteten AfD auch in den Grenzbereich des Privaten.

Elektro-Auto und Stromzapfsäule: Akafö macht bei CarSharing-Pilotprojekt mit
Steht studentisches Sparen für Strom statt Sprit? Das Ruhrauto-e (mit Kölner Kennzeichen) zum Ausleihen. Foto: joop

Studierende am Wohnheim Stiepeler Straße 71a können künftig nicht nur auf zweirädrige Leihfahrzeuge zurückgreifen. Im Rahmen einer Kooperation des Akademischen Förderungswerks (Akafö) mit dem Pilotprojekt Ruhrauto-e steht dort nun auch ein Elektroauto mit dazugehöriger Stromzapfsäule vor der Tür.

Flüchtlingshilfe an der Wohlfahrtstrasse erweitert ihr Netzwerk
AnwohnerInnen aus Wiemelhausen machen die Fahrräder der Flüchtlingskinder fit – eine von vielen Möglichkeiten zu helfen und in Kontakt zu kommen. Foto: Michael Klüter

Das Land und die Sprache sind fremd, die Erlebnisse der Flucht noch nicht verarbeitet und die Lage unsicher – Die Rede ist von Flüchtlingen. Über 100.000 suchten im letzten Jahr Schutz in Deutschland. Die durchschnittliche Wartezeit auf die Antragsbearbeitung beträgt über sieben Monate. So lange werden die Flüchtlinge meist in überfüllten Übergangswohnheimen untergebracht – wie dem an der Wohlfahrtstraße in Bochum-Wiemelhausen.

Der grüne Daumen der Stadt – ein Pluspunkt für Bochum
Es ist wieder Zeit für n.a.t.u.r. in Bochum. Quelle: festival-natur.de

Vom 26. September bis zum Erntedankfest am 5. Oktober ist es wieder soweit: Das non-profit Festival n.a.t.u.r. findet zum vierten Mal statt und bietet viele Einblicke und Veranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit, Partizipation, Ökologie und Kultur.

Neue Bochumer Bürgerfunk-Redaktion geht an den Start

Auf Einladung der Vereine University meets Querenburg (UmQ) und Unabhängiges Radio Bochum (URBO) fand sich am 13. August ein gutes Dutzend Radiointeressierte quer durch alle Altersklassen in der Studi-Kneipe „19 vorne“ im Akafö-Wohnheim Laerholzstraße 17/19 ein, um eine neue Bürgerfunk-Redaktion ins Leben zu rufen.

Zwei Szene-Eisdielen in einer Stadt. Warum?
Studentische Diskussionen vor der Eisdiele. Was hat ein kugliger Pudel mit einem Haus am See zu tun?  Foto: kac

Der Kugelpudel an der Dibergstraße heißt seit Pfingsten I am Love, aber warum? Die GründerInnen der Eisdiele trennten sich und wollten keine zukünftige Zusammenarbeit mehr. Mitbegründerin Julia Bernecker eröffnete daher vergangenen Samstag ein neues Kugelpudel auf der Dorstener Straße.

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