Blickwinkel
Plädoyer für die Kunst und gegen die Kultur
Hommage à Wei Wei: Fick dich, Kunst-Welt. Foto: box

Kommentar.  Der weiße Schleier über Kassel lüftet sich. Circa 1.000 besorgte Notrufe registrierte die städtische Feuerwehr seit Anfang April. Der Auslöser: Daniel Knorrs Beitrag Expiration Movement. Die Reaktion: Besorgniserregend und bezeichnend.

Die Thyssenkrupp AG will 2.000 Stellen streichen – Standort Bochum in Gefahr

Kommentar. Stahl und Maloche gehören eben so zu Bochum wie Fiege und der VfL. Letzteres haben noch Zukunft, die Stahlarbeit nicht.

Was sind die Ursachen für das gute Abschneiden der AfD?

Kommentar. #BTW2017 – 12,6 Prozent für die AfD. Das ist für viele ein Trauerspiel. Für mich die Frage „Was läuft schief in diesem Land?“

Ein Vergewaltigungsurteil bleibt aufgrund vermeintlich kultureller Differenzen aus

Kommentar. Vier Stunden nicht-einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. Hilfeschreie und Kratzer … Vergewaltigung?! War nur heftiger Sex.

 

Wie Ostereier eine Gesellschaft charakterisieren
Ein Aufschrei geht durch das Ostervolk: Enttäuschung und Ärgernis plagen das scheinbar sonst so ausgelassene Mittelstandsbürgertum. Warum gucken die dann immer so angepisst?

Glosse. Die Stadt Bochum hat am Ostersonntag Überraschungen im Stadtpark verstecken lassen. Was danach geschah, ist pure Magie. 

9. Interkulturelles Abendessen
Kleines Danke an alle GästInnen. Foto: alx

Im Juni jährte sich zum neunten Mal das Interkulturelle Abendessen der Ruhr-Universität. Zum großen Fastenbrechen haben der AStA und das Autonome AusländerInnen Referat (AAR) am 30. Juni in die Mensa eingeladen. Etwa 1.000 GästInnen bewirtete das Akademische Förderungswerk mit einem Drei-Gänge-Menü. Leider wurde die internationale Begegnung von unschönen Unterbrechungen und Störungen durch einzelne Teilnehmende überschattet.

Eine Million Jahre unterirdische radioaktive Strahlung

Die sogenannte Endlager-Kommission stellte nach nunmehr zwei Jahren Beratung am Dienstag, den 5. Juli, ihren Abschlussbericht vor. Abfall aus der Kernindustrie soll für eine Million Jahre unter der Erde seinen schädlichen Einfluss verlieren – wo genau ist unklar und keineR will das Zeug. Ist denn nicht allein diese Zeitangabe utopisch? Oder gar anmaßend?

Essay: Gesellschaftliche Randgruppen und die soziale Krise
Ausgrenzung als physische Erfahrung: der Blick in die Mehrheitsgesellschaft. Foto: Guiseppe Bognanni (via flickr.com)

Die Bundesregierung verschärft mit ihrem neuen Prostitutionsgesetz die Auflagen für SexarbeiterInnen. Hannelore Kraft fordert Wohnsitzauflagen auch für anerkannte AsylbewerberInnen – diese Themen haben erstmal nichts gemeinsam und doch sind sie Ausdruck einer Form von Symbolpolitik, die sich in Zeiten sozialer Verunsicherung gegen Randgruppen richtet. 

Kommentar: Verteidigte Spielplätze: Gegen Sparmaßnahmen hilft nur Protest

Die Stadt Bochum wurde durch öffentlichen Druck gezwungen, vom geplanten Abbau von Spielplätzen abzusehen. Zum Glück: Denn das erfreut nicht nur Kinder und Eltern. Drastische Sozialkürzungen, wie sie nach dem Haushaltsplan auch für die  kommenden Monate anstehen, befördern auch soziale Angst und sind ein gefährlicher  Nährboden für Rassismus.

LeserInnenbrief: Marek Firlej hat Angst vor Großkapitalist*innen

Der Comedian Özcan Cosar amüsierte im Januar mit  „Du hast dich voll verändert“ fast 1.500 Studierende im Audimax der RUB. Die zügig ausverkaufte Show, die mitunter vom AStA und dem AAR (Autonomes Ausländer*innenreferat) organisiert wurde, ermöglichte es Studierenden, für einen Bruchteil des regulären Preises daran teilzunehmen.  Die Besucher*innen hatten sichtlich großen Spaß für kleines Geld und die Veranstalter*innen waren glücklich und stolz – so weit, so gut! 

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