Bildungsproteste
Am 18. Juni geht das Hochschulzukunftsgesetz in die zweite Lesung – kein Grund zur Aufregung?
Nachgeschlagen: Protest ­– Was war das nochmal? Foto: ln

Solange es Universitäten gibt, solange gibt es wohl auch schon aufsässige Studierende. Wartburgfest, 68er und APO sind nur einige Beispiele aus den letzten beiden Jahrhunderten.

Bundesweit gehen Studis auf die Straße – Bochum weiß von nix

Wir schreiben das Jahr 2018. Es ist ein schöner Tag im Sommersemester und die Wiesen zwischen den Universitätsgebäuden der Republik sind voll mit Studierenden, die sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Es wird Cola geschlürft und Bier getrunken, denn nicht wenige Hochschulen verfügen mittlerweile über eine Campusbrauerei. Die Studierenden sind entspannt, denn sie können stolz auf sich sein. Sie haben dafür gesorgt, dass Bund und Länder in Sachen Bildung zusammenarbeiten können und so der massiven Unterfinanzierung der Schulen und Hochschulen ein Ende bereitet wird.

:bsz-Gespräch mit RUB-Kanzler Gerhard Möller
Prägte als Kanzler fast 15 Jahre lang den RUB-Campus mit: Gerhard Möller. Foto: RUB

Seit fast anderthalb Jahrzehnten prägt Gerhard Möller als Kanzler der Ruhr-Universität sowie als einziges konstantes Mitglied des fünfköpfigen Rektorats, das zudem aus dem jeweiligen Rektor und drei ebenfalls wechselnden ProrektorInnen besteht, das Geschehen auf dem Campus maßgeblich mit. Neben seiner Aufgabe als Beauftragter für den Haushalt leitet er die Verwaltung der RUB sowie ihrer medizinischen Einrichtungen. Am 31. Mai 2014 wird Gerhard Möller, der im Februar 65 wurde, in den Ruhestand gehen. Im :bsz-Gespräch begeben wir uns auf die Suche nach den Spuren einer 15-jährigen Kanzlerschaft an der RUB.