BAföG
Es steht fest: BaföG reicht nicht aus zum alltäglichen Leben
 BaföG ermöglicht Vielen das Studieren, meist jedoch nur in Verbindung mit einem Nebenjob, da die Sätze zu niedrig sind.

Studie. Eine neue Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) hat ergeben, dass die aktuellen BaföG-Sätze nicht ausreichen, um damit den Alltag bewältigen zu können.

Die Haushaltspolitik des AStA steht in der Kritik

Von Verschwendung ist die Rede: Die Liste Grüne & alternative Student*innen Bochum (GRAS) übt scharfe Kritik an der Ausgabenpolitik des AStA: Es geht unter anderem um die Deutschkurse, Sozialleistungen für notleidende Studierende oder  die regelmäßige Erhöhung der ReferentInnen-Gehälter. Der AStA widerspricht den Vorwürfen.

 
Kommentar: Die GRAS spricht auch in der Personalpolitik von Verschwendung

Schlechte Wahlkampf-Rhetorik: Die Oppositionsliste GRAS setzt in der berechtigten Kritik der Haushalts- und Personalpolitik auf populistische Thesen über einen AStA, der zu hohe Gehälter kassiert. Damit macht sie sich leider nicht nur unglaubwürdig, sondern verkauft auch Studierende für dumm.

So kompliziert ist ein Studium in England
Der Elisabeth-Turm: Wird der Big Ben Lauras neuer Wecker sein? Foto: kac

Nur ein Austauschjahr oder am besten gleich vor Ort bleiben? Wir haben die ehemalige RUB-Studentin Laura gefragt, die nächstes Jahr in London studieren will. Dabei kommen einige Schwierigkeiten auf sie zu. 

Studis können sich über mehr Knete freuen
Fünf Bierkästen mehr im Monat: Der Studierenden-Einkauf darf demnächst rund 50 Euro teurer sein. Foto: pixabay, public domain

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) gab am 1. August bekannt, dass die neuen Bafög-Regelungen in den kommenden Monaten in Kraft treten werden. Studierende können sich über eine Erhöhung der Maximalförderung auf 735 Euro freuen.

Kommentar: Bafög-Erhöhung scheint nicht besonders sinnvoll

Die Bafög-Erhöhung ist durch, einige Studierende dürfen sich auf mehr Geld freuen, andere könnten eventuell erstmals Bafög-EmpfängerInnen werden. Ich bin zwar auch erfreut über diese Änderungen, andererseits kann ich aber die Forderungen, zum Beispiel vom Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fsz), nach immer mehr Erhöhungen nicht ganz nachvollziehen.

Meinung: Verzerrte Wahrnehmung: Bildungsministerin Johanna Wanka sieht blühende Landschaften
Avantgarde im Kampf um Bildungsgerechtigkeit: Johanna Wanka reitet voran. Karikatur: ck

ine gründliche Bafögreform hat Ministerin Johanna Wanka versprochen. Während 20.000 Studierende und Jugendliche eine solche gründliche Reform nun in Köln forderten, sieht die CDU-Politikerin in einem Interview im DSW-Journal eine Gerechtigkeit rund ums Bafög schon längst realisiert: „Jetzt haben wir ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Und die Studierenden haben Planungssicherheit“, freut sie sich im Interview. „Planungssicherheit?“

:Kommentar: Mehr Geld – aber reicht es aus?

Wer dieses Semester mit dem Bachelorstudium angefangen hat, wird noch davon profitieren können; für alle anderen Bachelor-Studierenden ist es dafür zu spät. Denn: wer auf BAföG angewiesen ist, kann sich den „Luxus“, über die Regelstudienzeit hinaus zu studieren, nicht leisten. Vor allem, wer noch den Master dranhängt, kommt je nach Studienfortschritt doch noch in den „Genuss“ der aktuellen Erhöhung. Die Rede ist vom um sieben Prozent erhöhten BAföG-Bedarfssatz.

Neue BAföG-Kampagne des Landes-ASten-Treffen
Grafik: www.bafoeg-fuer-alle.de
Studieren und Geld: Zwei Themen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben sollten und die sich noch weniger gegenseitig bedingen dürften. Doch die Realität sieht leider anders aus. Für quasi jedeN Studierenden spielt das Thema Geld, mal mehr und mal weniger, eine bedeutende Rolle. Wenn die Eltern nicht unterstützend aushelfen können und weitere Kriterien wie etwa in Regelzeit zu studieren, erfüllt werden, greift BAföG ein. Doch nur relativ wenige Studierende können die Kriterien für eine Unterstützung überhaupt erfüllen. Eine neue Kampagne des Landes-ASten-Treffen NRW (LAT NRW) soll das verändern. Sie fordert: BAföG für ALLE!
 
Änderungen bei Minijob, Krankenkasse, BAföG und GEZ
Endlich keine Praxisgebühr mehr! Quelle: flickr.com, TK_Presse (CC-BY-NC-ND v2.0)

Wie immer zum Jahreswechsel wird BürgerIn mit neuen Vorschriften, Regelungen und Gesetzen überschüttet. Da werden Reformen reformiert und Beschlüsse der letzten Regierung zurückgenommen. Dieses Jahr gibt es ein paar Änderungen, die insbesondere für die Finanzierung des Studiums relevant sind. Die :bsz fasst zusammen.

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