Autonomes Referat
Was macht eigentlich...
„The Future is female“ - aber nicht von allein? Sonja Marzock betont, wie wichtig es ist, Transparenz für Gleichstellungsprobleme zu schaffen. Symbolbild

Gleichstellung. Das Autonome Frauen*Lesbenreferat ist die Interessensvertretung aller Studentinnen* an der RUB und adressiert bestehende patriacharle und sexistische Strukturen am Campus.

Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode XI: ASR – Politische Kontinuität durch Unabhängigkeit vom AStA
Sebastian vom Schwulenreferat: Schmeißt den Laden zusammen mit seinem Kollegen Dennis. Foto: USch

Vier AStA-unabhängige Autonome Referate (ARs) setzen sich an der Ruhr-Uni verstärkt für die Interessen gesellschaftlicher Gruppen ein, die immer noch mit Diskriminierung und mangelnder Gleichstellung zu kämpfen haben. In der letzten Ausgabe haben wir Euch bereits das Autonome AusländerInnenreferat vorgestellt. Gerade im Aufbau befindet sich zudem das neu gegründete AR für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Erkrankungen, während das Frauen- und Lesbenreferat gerade eine Umstrukturierung diskutiert. In den Blick nehmen möchten wir diesmal die Aktivitäten des Autonomen Schwulenreferats (ASR).

Erstmals kein „Schwuler Sektempfang“ – AZ als Partylocation stillgelegt
Zumindest für dieses Semester gestorben: Der legendäre schwule Sektempfang. Bild: Autonomes Schwulenreferat der Ruhr-Uni Bochum

Mit seiner fluffigen Deko und lockeren Atmosphäre ist er ein Event gewesen, mit dem sich auch die wechselnden ASten in den letzten Jahren gerne geschmückt haben: der „legendäre schwule Sektempfang“, wie ihn das Autonome Schwulenreferat (ASR) der Ruhr-Uni gerne nennt. Sonnte sich der Vorsitzende des vorherigen AStA, Tim Köhler (Jusos), noch im Glamour-Glanz der schrillen Party samt aufblasbarer Palme im AusländerInnenzentrum (AZ), scheint dieses Jahr ein anderer Wind zu wehen.