Audimax
Demontage: Audimax strahlt nun nicht mehr
Weg ist das Ding: Der rot erstrahlende Schriftzug zierte fast zwei Jahre das Audimax. Letzten Freitag wurde die Installation von Künstler Tim Etchell abmontiert. Foto: RUB, Marquard

Lichtkunst. Fast zwei Jahre zierte der Schriftzug „How Love could be“ das Audimax – jetzt wurde das Kunstprojekt abmontiert. Wo die Lichtkunst als nächstes landet, wird derzeit diskutiert.

Die bei Studis beliebte Pärchenkulisse ist weg. Das „How Love Could be“ ziert nicht mehr unser Audimax. Ein wenig Wehmut machte sich bei einigen StudentInnen letzten Freitag während der Demontage breit. Doch das Leuchtschild in grellem Rot war vielmehr als ein irisierender Satz. In den letzten zwei Jahren wurde es zum heimlichen Wahrzeichen der RUB. Eine kleine Geschichte steht auch hinter der Neon-Schrift – unter anderem verbirgt sich dahinter die geheime Liaison zwischen den Städten Bochum und Detroit. Der Schriftzug beschäftigt sich mit den wichtigen Fragen des Lebens. Wo kommt es her? Wo will es hin?

       :Die Redaktion

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Demontage der Lichtinstallation "How Love could be"
950 Kilogramm suchen ein neues Zuhause: „How Love could be“ bleibt auf jeden Fall in Bochum. Foto: RUB,  Marquard

Lichtkunst. Am Freitag, den 28. April wurde das Leuchtschild „How Love could be“ vom Audimax abmontiert. Die Schrift leuchtete seit dem 12. Juni 2015 unermüdlich und wurde zum Hingucker an der RUB.

 

Glosse: "How love could be" ist endlich weg

Glosse. Jetzt ist es weg: Die RUB hat sich an die Neugestaltung des Audimax gemacht. Schön schlicht und dunkel: Mir gefällt‘s.

 
Leck geschlagen? Gestrandet an der RUB
Der Hafen des Wissens: Im Zentrum die Musikalische Muschel, das Audimax, umliegend die Fakultäts-Frachter.      Illustration: kac

Hafenplan. Ahoi, ihr Landratten! Möge das Licht des Optimismusleuchturms Euch auf allen Wegen die Richtung weisen, damit Ihr nicht im Bermuda3Eck verschollen bleibt. Arrr.

Das Einschreibungs-Riff ist umschifft, der Kompass gen Noten gerichtet, die Wissensschiffe liegen im Hafen vor Anker. Die Crew jedes einzelnen Kahns hochmotiviert, die Bib zu plündern und den Büchern das Wissen zu rauben. Mit viel Grog kann abends in der 

KuCaf-Kombüse der erfolgreiche Raubzug begossen werden. Willkommen im Tortuga des Ruhrgebiets, willkommen an der RUB, dem Hafen des Wissens, lieber Ersti. Willkommen zurück, Ihr andern Verfluchten!  Möge es uns allen erspart bleiben, in den Wellen des Leistungs- und Erwartungsdrucks zu zerschellen!  

:Die Redaktion

Gewinn:Spiel 

Wir haben zwei Gewinnspiele an Land geholt! Lest dazu den Artikel über LOCKED und ArrowTag

Audimax-Slam: Thomas Spitzer gewinnt in der Uni-Muschel
Fick dich, Natur: Slammer, Moderator und RUB-Student Jan Philipp Zymny setzt ein deutliches Zeichen. Foto: lor

Wenn ZuschauerInnen Kapuzineräffchen sind, Nicaragua als Parabel für Gesellschaftskritik verwendet wird und Omas aussehen wie Gandalf mit Gehstock, dann ist Poetry-Slam-Zeit: Der große Audimax-Slam vergangene Woche bot eine breite Palette an hochwertigen Texten. 

Poetry-Slam-Eintritt: Überschreitung der „drei-Euro-Marke“ im KulturCafé
Full house KuCaf: Slammen auf der Bühne. Foto: Alexander Schneider

Seit Jahren gilt für Veranstaltungen im KulturCafé, dass der Eintritt nicht über drei Euro liegen soll. Bei der Vorrunde der NRW-Slam-Meisterschaft war das jedoch nicht der Fall. Auch für kommende Großveranstaltungen wie dem Campus-Slam will der AStA eine Ausnahme von der „drei-Euro-Marke“ machen.

Kommentar: Teurere Tickets für Veranstaltungen im KulturCafé werfen Fragen auf

Bisher war mein Verständnis vom KulturCafé folgendes: Ein Ort, von Studierenden (dem AStA) betrieben, an dem Veranstaltungen von Studierenden (AStA, FSRs, Boskop, andere) für Studierende und alle anderen stattfinden. Das Ganze dann eben zu studierendenfreundlichen Preisen. Nun lockerte der AStA diese Grundsätze (siehe Seite 1 und 2), was nicht nur gutzuheißen ist.

Semesterbeginn im Zeichen lebendiger Literatur
RUB-Philosophie-Absolvent und Slam-Dichter Sebastian23: Begrüßt mit scharfzüngigen Anekdoten über die Allüren des akademischen Alltags ein Audimax voll ahnungsloser AnfängerInnen. Foto: kac

Über 4.000 Erstsemester hat die Ruhr-Uni am Montag willkommen  geheißen. Das sind zu viele für das Audimax: Die Begrüßung musste, wie im vergangenen Jahr, ins HZO übertragen werden. Auf Leinwänden konnte ein Teil der akademischen I-Männchen und -Weibchen verfolgen, wie unter anderem Rektor Schölmerich und Slampoet Sebastian23 vom Unileben erzählten. 

Dabei war Herr 23 am Freitag erst an der RUB: Die von ihm mitausgerichtete NRW-Meisterschaft im Poetry Slam wurde teilweise im KulturCafé ausgetragen – mehr zum Literaturspektakel in unserem Schwer:Punkt.

:Die Redaktion

Kommentar: Taschenkontrollen bei AStA-Veranstaltung: Geldmacherei, Sicherheitskonzept oder Finanzierungsmodell?
Schon wieder Kontrolle: Muss so ein striktes Mitbringverbot bei Kulturveranstaltungen wirklich sein? Foto: alx

Der Comedian Özcan Cosar hat im Januar das Audimax fast bis auf den letzten Platz gefüllt – damit haben die Veranstalter, der AStA der RUB und das Autonome AusländerInnenreferat (AAR), rund 1.500 Menschen einen schönen Abend zum kleinen Preis bereitet. So weit, so löblich. Da nahm man auch die lange Schlange vorher in Kauf. Endlich am Eingang des Audimax angekommen, kontrollierte Sicherheitspersonal jede Tasche: Getränke und Essen mussten draußen bleiben – weil im Saal des Audimax nicht gegessen und getrunken werden darf. Warum aber zur Hölle verkauft der AStA dann im Foyer selbst noch einmal Bier, Cola und Gebäck?

Comedy mit Özcan Cosar und Poetry Slam: Ausverkaufte Events
Volle Hütte: Über 1.500 ZuschauerInnen wollten sich die Show des türkischstämmigen Comedians Özcan Cosar nicht entgehen lassen. Neben Ethno-Comedy gab es Breakdance-Ballett-Crossover-Einlagen. Foto: alx

Viel bewegte sich vergangene Woche. Zwei Kulturveranstaltungen zogen über 1.500 Kleinkunstbegeisterte an die RUB – und das abends nach Vorlesungsende.

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