AStA Bochum
Kommentar: Debakel von 2007 gilt bis heute als Beispiel für Fehlplanung

Die Mensa-Party ist fast neun Jahre her; für viele der jetzigen RUB-Studierenden also ein lang zurückliegendes historisches Ereignis, von dem sie höchstens per Hörensagen mitbekommen haben. Trotzdem ist das damalige Fiasko – nicht nur durch das nun ergangene Urteil – weiterhin aktuell. 

Wir bekennen Farbe: Aktion gegen Nazis &Fremdenfeindlichkeit
Feuer und Flamme gegen Frost und Nazis: Studierende bringen Plakate an. Foto: bent

Mit bunten Plakaten setzt die Initiative RUB bekennt Farbe ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung. Die :bsz hat die Aktion begleitet.

StuPa-Wahl:Spezial – Der 8-Fragen-HoPo-Survival-Kompass: Die Positionen der Listen im Überblick

Wenn Euer AStA nur drei Referate hätte, welche wären das?

Studierendenparlament wählt neuen AStA-Vorstand
Die neue Gespann im Studierendenhaus: Jan Heinrich (Finanzreferent) und David Schmidt (Vorsitz) leiten ab sofort die Geschicke des AStA im Vorstand.  Foto: mar

Zweieinhalb Monate nach der Wahl hat das Studierendenparlament in seiner Sitzung am 25. Februar den neuen AStA-Vorstand gewählt, mit David Schmidt und Jan Heinrich als NAWI-Doppelspitze.

Studierendenparlament bestätigt AStA
Jan Heinrich von der NAWI übernimmt im neuen AStA-Vorstand das Finanzreferat. Foto: mar

Die Wahl des Studierendenparlaments der Ruhr-Uni liegt bereits zweieinhalb Monate zurück, in seiner Sitzung am 25. Februar hat der neue AStA jetzt auch endlich einen neuen Vorstand gewählt. David Schmidt und Jan Heinrich bilden eine NAWI-Doppelspitze. Die Koalition aus NAWI, Jusos, GEWI, IL und REWI haben insgesamt 21 der 35 StuPa-Sitze.

Heute schon überwiesen? Sozialbeitrag-Nachzahlung wegen AStA-Versäumnis
Lethargie im Studierendenparlament: AStA-tragende Listen räumen Fehler ein. Foto: USch

Wegen eines Fehlers des AStA-Finanzreferats kam es zur großer Empörung seitens der Studierenden und schließlich auf einer eigens einberufenen Doppelsitzung des Studierendenparlaments (StuPa) Anfang vergangener Woche: Finanzer Sven Heintze (ehemals NAWI, jetzt Gewi) war ein Brief des VRR entgangen, aus dem eine Preissteigerung des Semestertickets

Koalitionskrise auf der Zielgeraden?
Auf Grund gelaufen: Die RUB-Piraten versenkten sich in der vergangenen Woche selbst. Karikatur: ck

Am 11. November hat die Piraten-Hochschulgruppe beschlossen, die seit März bestehende Koalition der AStA-tragenden Listen (NAWI, Jusos, Internationale Liste, GEWI, ReWi) zu verlassen.

Kommentar: Selbstfindung nach Koalitionsausstieg

„Wir gehen nicht im Groll, aber mit einer Schwermut, die wir zunächst verarbeiten müssen“, heißt es in einer am Elften Elften veröffentlichten Stellungnahme der Piraten-Hochschulgruppe zu ihrem Rückzug aus der amtierenden AStA-Koalition. Neben einer „Enttäuschung über die Arbeitsatmosphäre“ ist dort von einer offensichtlichen Unzufriedenheit mit den „Ergebnissen der politischen Arbeit“ im AStA die Rede; aber auch an Selbstkritik wird nicht gespart: „Letztlich ist es aber auch eine Enttäuschung, unseren eigenen Ansprüchen und Zielen nicht gerecht geworden zu sein.“

Vom AStA
Grußwort vom AStA. Logo: AStA RUB

Liebe Erstis,

seid ganz herzlich auf unserem Campus willkommen. Ich hoffe, Ihr fühlt euch genauso wohl wie ich an unserer Uni. Jedoch gibt es immer wieder Dinge, die den Wohlfühlfaktor auf unserem Campus mindern. Damit dieses Wohlfühlfeeling erhalten, aber auch erhöht wird, engagieren sich viele Studis für Euch auf dem Campus. So auch wir, Euer Allgemeiner Studierendenausschuss, Euer AStA. Wir setzen uns beispielsweise für bessere Verkehrs- wie für angenehmere Studienbedingungen oder coole Kulturveranstaltungen ein. Und es macht Spaß, all das für Euch zu organisieren. Aber auch andere Gruppen engagieren sich auf unserem Campus.

Gespräch mit dem 4. AStA-Vorsitzenden der RUB, Christoph Zöpel
Brachte die Demokratie an die RUB: Dr. Christoph Zöpel. Foto: Wikimedia Commons, Arnoldius (CC BY-SA 3.0)

Mieses Wetter da draußen, denke ich, während ich an jenem Donnerstag im KulturCafé sitze und auf meinen Gesprächspartner warte. In dem Moment kommt auch schon Christoph Zöpel. „Ein mieses Wetter ist das hier“, sagt der 70-Jährige nach einer freundlichen Begrüßung. „Ich komme gerade aus Jordanien, da ist es viel wärmer.“ Zöpel lehrt – wie an der TU Dortmund – an der Deutsch-Jordanischen Universität in Amman, dort zum Thema Räumliche sozioökonomische Entwicklung und Planung sowie Planung von Städten und Metropolen. Auf dem Gebiet hat er viel administrativ-praktische Erfahrung: In den 1980er Jahren war er als SPD-Minister in NRW für Landes- und Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr zuständig und hatte damit die Verantwortung für eine der größten Metropolregionen Europas, die Rhein-Ruhr-Region in der letzten Phase der Kohlekrise. Vor dieser Zeit der großen Politik musste aber auch er lernen: Als Student der Wirtschaftswissenschaften in Berlin und an der frisch gegründeten Ruhr-Uni und als dortiger AStA-Vositzender.

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