Alternativen
Urban Gardening: Bochumer Verein sucht Freiraum für Gemeinschaftsbeete
Palette + Baum = Minibeet: Beim urbanen Gärtnern ist Kreativität gefragt. Foto: dh

Urbanen Gartenbau gibt‘s schon so lange wie unsere Städte. Früher waren Menschen hier und in anderen Ländern darauf angewiesen – manche sind es noch heute; in Deutschland ist der Zurückgewinn von Naturbezug im städtischen Raum zudem ein unaufhaltsamer Freizeittrend. Kräuter und Gemüse aus Eigenanbau, zwischen Betonburgen gezogen, sind ein in puncto Ökologie und/oder Stadt­entwicklung politisches Statement. Die Gartenarbeit bringt verschiedene Nationalitäten und Generationen zusammen, lässt voneinander lernen und schont den Geldbeutel. Während viele Städte das Potential urbaner Gärten erkannt haben, kämpfen NaturfreundInnen aus Bochum noch um Raum für ihre Ideen.

Alternativen zur U35 sollen den ÖPNV effizienter machen
Trägt die Hauptlast der RUB-Studierenden: Die berühmt-berüchtigte Linie U35. Foto: koi

In Zeiten doppelter Abiturjahrgänge und allgemein steigender Studierendenzahlen werden nicht nur Universitätsverwaltung, Hörsäle und Immobilienmarkt auf Kapazitätsproben gestellt: Auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) stellt sich auf zusätzliche Belastungen ein. Um der Entwicklung entgegenzusteuern, hat die Bogestra (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG) als lokaler Anbieter des ÖPNV jetzt einen Sonderfahrplan herausgegeben. Dieser soll die NutzerInnen von U35 und Co auf mögliche Alternativen auf weniger beanspruchten Strecken hinweisen. Insgesamt umfasst das Kompendium der Linien, die an der RUB halten, neben der berühmtberüchtigten U35 neun Busstrecken.