Akafö
Akafö stellte sich studentischem Feedback: Kommt das Sparmenü?

Unter dem Titel „Neue Rezepte für das Akafö?“ stellten sich Ezzedine Zerria und Manuela Hildebrand vom Mensa- und Cafetenbetreiber Akafö letzte Woche Montag für einen Dialog mit der Studierendenschaft in der GB-Cafete zur Verfügung. Chef-Campusgastronom Zerria räumte Fehler in der bisherigen Kommunikation ein, setzte einige Verbesserungsvorschläge jedoch bereits um und stellte ein tägliches Sparmenü in der Mensa in Aussicht. Gleichzeitig kritisierte er aber das mangelnde Feedback von studentischer Seite.

Ein Blick hinter die Kulissen des Edwards
Kaffeepause bei Edwards: Ein Halloween-Cappuccino ganz ohne Scherenhände. Foto: kac

Ob in der Universitätsbibliothek oder im CampusCenter, das Edwards bietet nicht nur eine gemütliche Atmosphäre, sondern auch Arbeitsplätze für Studierende und  Auszubildende. Bei diversen Kaffeespezialtitäten und anderen Heiß- und Kaltgetränken kann der Uni-Alltag versüßt werden. Was genau hinter dem Edwards steckt, hat die :bsz sich einmal angeschaut.

Mensapreis-Debatte: Akafö-Entscheidung instransparent

Der Preissprung in der Mensa (die :bsz berichtete mehrfach) lässt auch die StudierendenpolitikerInnen an der RUB nicht kalt. Das Akafö habe „unangekündigt die Preise erhöht“ – so jedenfalls sieht es der AStA-Vorsitzende Martin Wilken (Nawi), der dies vergangenen Mittwoch dem Studierendenparlament (StuPa) gegenüber als „unverschämt“ bezeichnete. „Es kann nicht sein, dass das Essen so teuer ist, dass sich dies Menschen mit kleinem Geldbeutel kaum noch leisten können“, bekräftigte Wilken.

Intransparente Preispolitik beim Akafö. Studentische VertreterInnen in der Verantwortung

Das Essen auf dem Campus ist auf einmal so teuer! Warum überrascht uns das? Es stand im Geschäftsbericht des Studierendenwerks, die :bsz hat es angekündigt, es gibt studentische Vertreter im Akafö… wenigstens AStA und Studierendenparlament (StuPa) hätten was unternehmen können. „Die Kommunikation der Preisanpassungen ist verbesserungswürdig“, drückt Simon Gutleben, studentischer Vertreter im Akafö-Verwaltungsrat, es vorsichtig aus. Wichtig ist, wie es jetzt weitergeht.

Elektro-Auto und Stromzapfsäule: Akafö macht bei CarSharing-Pilotprojekt mit
Steht studentisches Sparen für Strom statt Sprit? Das Ruhrauto-e (mit Kölner Kennzeichen) zum Ausleihen. Foto: joop

Studierende am Wohnheim Stiepeler Straße 71a können künftig nicht nur auf zweirädrige Leihfahrzeuge zurückgreifen. Im Rahmen einer Kooperation des Akademischen Förderungswerks (Akafö) mit dem Pilotprojekt Ruhrauto-e steht dort nun auch ein Elektroauto mit dazugehöriger Stromzapfsäule vor der Tür.

Preise rauf, Stimmung runter – viele Studis sind sauer
Alles leer: Leere Henkelmänner sorgen für leere Brieftaschen – und bald für leere Cafeten? Illustration: mar

Die jüngsten Preiserhöhungen beim Akademischen Förderungswerk (Akafö) haben für viel Unmut auf dem Campus gesorgt: „Die Stimmung unter den Studenten ist mies hier an der Kasse“, bestätigt eine Verkäuferin in der Cafeteria im Gebäude GA der :bsz. Doch auch der Frust beim Personal ist spürbar: „Viele Studierende beschweren sich über die Preiserhöhung, aber wir können ja nichts dafür. Wir haben nur die Weisung bekommen: ‚Ab 1.9. gibt es neue Preise.‛ Die Kassen wurden auch automatisch umgestellt, wir können da nichts machen, kriegen aber den Ärger ab.“

Kommentar: Akafö-Preissteigerungen: Intransparent und vermeidbar

Die Begründungen für die aktuellen Preiserhöhungen in den Gastro-Betrieben des Akademischen Förderungswerks (Akafö) sind vielschichtig und für eineN AußenstehendeN intransparent: „Die Preise in den Mensen und Cafeterien wurden seit 2008 nicht mehr angepasst. Seit dieser Zeit haben sich aber auch erhebliche tarifliche Verschiebungen vollzogen“, begründet die Akafö-Geschäftsleitung die massiven Erhöhungen.

JedeR kennt ihn, jedeR zahlt ihn – aber wer bekommt ihn?

Wenn Ihr diese Zeilen lest, habt Ihr ihn vermutlich schon an die Uni überwiesen – wenn nicht, müsst Ihr das in jedem Fall noch tun. Für einige von Euch wird es das erste Mal sein, anderen ist er schon vertraut. Die Rede ist vom Semesterbeitrag. Im Wintersemester 2014/15 beträgt er genau 267, 66 Euro. Wir schauen uns mal genauer an, was mit dem Geld eigentlich bezahlt wird.

Die Uni verändert ihr Gesicht – Preiserhöhungen, neues Gebäude und die verlegte Cafeteria

Im Zuge des Neubaus SSC, dem weißen Gebäude, das direkt an der Unibrücke liegt, wurde die Cafeteria des Studierendenhauses verlegt. Gleichzeitig wurden die Preise ab dem 1. September verändert.
 

Nach dem Reformstau: Mehr Geld für die Studierenden?
Wankas verspätete Finanzspritze: Seit 2010 hat sich beim Bafög nichts mehr getan. Karikatur: ck

Ganze sieben Prozent mehr Bafög soll es ab dem Wintersemester 2016/17 für die Studierenden geben. Ende Juli konnte sich die Bundesregierung auf eine Novellierung des Bafög-Gesetzes einigen. Nach jahrelangem Hick-Hack und anhaltenden Blockaden durch den Bundesrat brachte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka nun eine Bafög-Reform auf den Weg, die viel zu spät kommt.

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