09. November
Bochums Nationalsozialistische Geschichte

Als Verwaltungssitz des Gaues Westfalen-Süd war Bochum ein zentraler Ort für die Organisation der Nazi-Verbrechen, und wird oft als Hochburg der NSDAP angesehen. Eine Stadt, deren Stadtbild wie das vieler deutscher Städte geprägt ist von Namen von Opfern, Stolpersteinen und Erinnerungsorten. Doch nicht nur die Opfer des Nationalsozialismus prägen und prägten die Stadt, auch die Täter spielen eine wichtige, wenn auch verschwiegene Rolle, denn die Traumata der Leidtragenden endeten genauso wenig mit dem Krieg wie der Einfluss derjenigen, die ihnen ihr Leid angetan haben. 

Gedenken heißt Kämpfen

Antisemitismus. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden jüdische Geschäfte zerstört und Synagogen in Brand gesteckt. Wie geht man im Jahre 2020 mit den Verbrechen der Pogromnacht um?