Zusammen gegen den Klimawandel?

Bochum stellt einen Plan zum Kilmaschutz und zur Abwehr der Folgen des Klimawandels zur Diskussion. Eine Karte und eine Dialogplattform luden zur Teilhabe ein. 

In Zeiten, in denen Extremwettererscheinungen wie Hochwasser, Dürren und stärkeren und vermehrten Stürmen, aber auch Energie-Knappheit und -Abhängigkeit als Themen omnipräsent sind, ist es auch wichtig darauf zu blicken was lokal gegen den Klimawandel getan wird. Auch Bochum kann auf kommunaler und städtischer Ebene einen Beitrag zum Klimaschutz und der Abfederung der Auswirkungen des Klimawandels leisten, und es ist an den Wähler:innen, diesen Einsatz auch von ihren Vertreter:innen einzufordern. Die Vorhaben und Ziele der Stadt Bochum sollen im „Klimaplan Bochum 2035“ festgehalten werden. Dieser soll in Zusammenarbeit mit den Bürger:innen Bochums entstehen, welche an den Inhalten und deren Umsetzung beteiligt werden sollen. Im Dezember 2021 wurde bei einer Auftaktveranstaltung dieser Plan ins Leben gerufen. Zum Zweck der Teilhabe wurden hier zwei Unterpunkte eingerichtet: Einerseits gab es den „Klimadialog“. Dort konnte man vom 28. März bis zum 28. April diesen Jahres Ideen und Impulse zu verschiedenen Themen abgeben. Die leider allzu kurze Laufzeit der Kampagne liegt nun schon einige Monate hinter uns. Noch bis zum 30. September läuft jedoch die „Klimamap“ unter bochum.klimamap.de. Dort geht es um die auch in Bochum spürbaren Auswirkungen des Klimawandels und wo diese lokal besonders deutlich würden, und entsprechende Schutzmaßnahmen nötig wären. Gefahrenhotspots bei Hitze, Starkregen und Starkwind, Maßnahmenvorschläge oder auch ganz simple Empfehlungen, wo die Stadt Bochum noch ein paar mehr Bäume gebrauchen könnte, können hier eingetragen und nachgeschaut werden. 

Ein Jahr nach den großen Überschwemmungen von 2021, die auch Bochum betrafen, fordert das „Netzwerk für bürgernahe Stadtentwicklung“, aus diesen Ereignissen langfristig zu lernen. Dazu gehöre nicht nur eine grünere Stadt, sondern auch ganz explizite Maßnahmen im besonders betroffenen Dahlhausen. Natürliche Flächen sollten geschützt, statt versiegelt werden, so die Initiative. Die Ergebnisse der Kampagne „Klimaplan Bochum 2035“ und deren Auswertung werden sicherlich interessante Impulse für die Zukunft der Ruhrgebietsstadt unter dem Stern des Klimwandels geben.                                                                                                                                                                                                           

:kjan