Was ist Heimat?

Studie. Vom 30. April bis zum 2. Mai kommt das „Experiment Heimat“ nach Bochum, denn die Ruhr-Universität ist einer von neun ausgewählten Orten in Westfalen, die eine besondere Bedeutung für den Heimatbegriff haben. Das Kulturprojekt, initiiert vom Westfälischen Literatur-Büro Unna, besteht aus jeweils neun Fotograf:innen und Schriftsteller:innen, die in Zweierteams gemeinsam jeweils einen der Orte auf verschiedene Aspekte zum Thema Heimat untersuchen sollen. Dabei gilt es unter anderem herauszufinden, was die Menschen an diesen Orten unter Heimat verstehen, wobei sowohl Ansässige als auch flüchtige Besucher:innen der Orte befragt werden sollen. Besonders interessiert ist das Projekt auch an der Sicht von Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, um eine neue zu finden. Dafür bietet sich die RUB mit ihren mehr als 40.000 Studierenden besonders an, denn hier treffen Massen an Menschen aufeinander, die vielleicht noch bei ihren Eltern in der Nähe wohnen oder von weiter weg, häufig sogar aus dem Ausland, hergezogen sind, um in Bochum zu studieren. Die Autorin Safiye Can wird deshalb zusammen mit Fotografin Aleksandra Weber Heimat an der RUB genauer unter die Lupe nehmen und im Zuge dessen wird es auch eine Lesung und eine Werkschau der beiden Künstlerinnen in Bochum geben, auf die auch noch einige weitere kulturelle Veranstaltungen folgen sollen. Weitere Infos dazu sowie von den Künstler:innen während ihrer Arbeit geführte Tagebücher findet Ihr unter: experimentheimat.de

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