Unibuchhandlung Schaten kurz vor Schließung

Geschäfte. Wenn der Auftakt des Wintersemesters im Oktober keine Rückkehr des Handels bringt, muss die Unibuchhandlung Schaten im Januar schließen, gibt Buchhändler Joachim Schaten preis. Der Semesterstart ist traditionell die Zeit, in der Umsätze generiert werden, die die geringeren Verkaufszahlen in den Folgemonaten ausgleichen und so Miete und Löhne finanzieren. Doch mit dem Online-Semester finden nur wenige Studierende ihren Weg zum Unicenter, das durch seine Entfernung vom restlichen Teil der Stadt auf die Einkäufe der Studierenden angewiesen und stärker und länger als andere Einzelhandelsgebiete von der Corona-Pandemie betroffen ist. Erst jüngst gab die Ruhr-Uni bekannt, dass das Wintersemester einem Hybridmodell zwischen Online-Lehre und Präsenzveranstaltungen folgen wird. Eine vollständige Normalisierung für die Uni-Geschäfte lässt sich also nicht vermuten. Aufgrund der Struktur der Überbrückungshilfen von Bund und Ländern falle die Unibuchhandlung Schaten zudem durch das Raster von Rettungsgeldern. Ein ausführlicher Bericht über den Zustand des Einzelhandels an der Uni erscheint in der nächsten :bsz-Ausgabe. Wer allerdings jetzt schon helfen möchte, kann vor Ort im Unicenter Bücher kaufen, oder diese online auf schaten.buchhandlung.de bestellen. Durch die Buchpreisbindung haben diese dieselben Preise wie auf Amazon und sind versandkostenfrei.

:stem

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