Umbau des Busbahnhofs verzögert sich weiter

Veraltet, zu klein und für die Masse an Fahrgästen ungeeignet. Der zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Bochumer Hauptbahnhof hat erheblichen Nachholbedarf und eigentlich sollte bereits im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. Doch durch Verzögerung im Bauablaufplan beim Tiefbauamt Bochum und der noch nicht geklärten Zusatzförderung des VRR in Höhe von knapp drei Millionen Euro soll das Projekt erst im Laufe des kommenden Jahres umgesetzt werden.

2,4 Millionen Euro hat der Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur und Stadtentwicklung zugesichert, der Rest soll dann vom VRR kommen. Dann wird der vom Essener Architekturbüro Heinrich Böll entworfene „schlichte Entwurf“ umgesetzt. Heißt: ein Mittelblock aus Glas und spitz zulaufenden Dachflächen. Durch den Rückbau des alten Gleiskörpers wird der ZOB an der Wittener Straße um 5,50 Meter erweitert. Barrierefrei, eine deutlich schnellere An- und Abfahrt, geringere Unterhaltungskosten und ein zusätzlicher Fahrradweg. Der Plan steht, jetzt muss nur noch mit dem Bau begonnen werden.

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