Syriza in Bonn

Nachdem die Studierenden der RUB und der Uni Duisburg-Essen ein neues Parlament gewählt haben, waren auch in der vergangenen Woche die Studierenden der Uni der ehemaligen Bundeshauptstadt aufgerufen, ihr Kreuz zu setzen: Juso-HGS, RCDS und GHG bekamen dabei die meisten Stimmen. Die  Juso-HGS (10 Sitze), RCDS (10) und die GHG (8) werden als stärkste Listen bei der Zusammensetzung des AStA eine Hauptrolle spielen – griechische Verhältnisse in Bonn quasi.

Dabei fällt auf, dass mehr Studierende (17,6 Prozent) zur Wahl gegangen sind als noch im Vorjahr (13,1 Prozent). Im Vergleich zur StuPa-Wahl der RUB im Dezember (11,26 Prozent) zeigt sich an der Uni Bonn ein zunehmendes Interesse an der Hochschulpolitik. Zentrales Wahlkampfthema war die Studi-Card für alles (bezahlen, kopieren, VRR-Ticket).

Für Studentin Ina war das Ergebnis der Wahl keine große Überraschung: „Die Jusos hatten im Wahlkampf mit sich selbst zu kämpfen und dadurch Stimmen verloren, während sich die Grünen trotz später Wahlbekanntmachung auf ihre Stammwählerschaft verlassen konnten.“

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