Stadt ausgezeichnet

Fairtrade. Bochum ist und bleibt Fairtrade-Stadt! Das sagt zumindest der gemeinnützige Verein „TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt“, der diesen Titel 2013 zum ersten Mal an die Ruhrgebietsstadt verlieh. Der Verein ist am bekanntesten für sein Logo, welches zu den bekanntesten Fairtrade-Kennzeichnungen in Deutschland zählt. Die Ziele des Vereins sieht er selber darin, kleinere Hersteller:innen zu unterstützen und dabei auf gerechten Handel und nachhaltige Entwicklung Rücksicht zu nehmen. Gegründet 1992 als AG Kleinbauernkaffee e. V. beschränkte er sich zuerst auf das namensgebende Produkt, und weitete in den laufenden Jahren die Arbeit aus. Kirchliche, parteinahe und andere Initiativen waren bei der Gründung beteiligt. Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ wurde 2009 ins Leben gerufen, und Saarbrücken war die erste Stadt, die diesen Titel erhielt. Um „Fairtrade-Town“ genannt zu werden, muss eine Kommune wie Bochum unterschiedliche Kriterien, fünf an der Zahl, erfüllen. Dazu gehört zum Beispiel die Gründung einer Steuerungsgruppe, die die Koordination des Weges zur „Fairtrade-Town“ übernimmt, und der Versuch, lokale Gastronomiebetriebe zum Kauf von mehr Fairtrade-Produkten zu bewegen. Die Leiterin der Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit, Sonja Eisenmann, äußert sich zur Verlängerung des Titels: „Ein schöner Erfolg, dass Bochum erneut als Fairtrade Town rezertifiziert wurde“. Das Thema Fairtrade würde in Bochum sehr ernst genommen. In Deutschland gibt es derzeit 700 Kommunen, die diesen Titel tragen.                 

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