RUB forscht zu Mobilität

Bewegung. Mit einer Befragung unter 6000 zufällig ausgewählten, aber im Hinblick auf Alter und Geschlecht repräsentativ zusammengesetzten Bochumer:innen wollen Sozialwissenschaftler:innen vom Lehrstuhl für Soziologie/Stadt und Region und vom Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung der Ruhr-Uni in Erfahrung bringen, welche Verkehrsmittel die Bochumer Bevölkerung auf welche Art nutzt. Die anonym auszufüllenden Fragebögen, die seit dem 15. Oktober verschickt und die postalisch oder online zurückgesandt werden können, enthalten 49 Fragen. Sie beziehen sich unter anderem auf die Verfügbarkeit und Nutzung von Verkehrsmitteln vor Ort, das Benutzen digitaler Mobilitätsangebote wie Bahn-Apps oder Online-Verleihdienste, die verschiedenen Erwartungen und Anforderungen an das Verkehrsangebot sowie die jeweiligen Einstellungen zu Auto, ÖPNV, Fahrrad sowie Zufußgehen. Gefragt wird aber auch, unter welchen Bedingungen oder aus welchen Gründen die Bochumer:innen vom privaten PKW auf Bus, Bahn und Fahrrad umsteigen oder umsteigen würden. Aus den Umfrageergebnissen sollen dann neue Konzepte für die „Mobilität der Zukunft“ entstehen, heißt es vonseiten der RUB. „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung, weil wir mehr über die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung erfahren möchten, die ein wichtiger Bestandteil des demokratischen Meinungsbildungsprozesses sind“, erklärt Prof. Sören Petermann, der die Studie mit leitet.

:Lewy