RUB erforscht Impfpriorisierung

Studie. Auch, wenn die Inzidenzahlen aktuell wieder steigen, steigen mit ihr die Impfungen und alle hoffen auf einen entspannten Sommer. Doch wie wird es im Herbst weitergehen? Was ist mit denjenigen, die im Herbst wieder in die Schule, Uni oder in die Lehre gehen? Wie kann man junge Menschen vor dem Virus schützen und gleichzeitig verhindern, dass sie zu Pandemietreibenden werden? Die Antwort: die Impfung. Um herauszufinden, inwiefern die Impfung einen regulären Schulbetrieb ermöglichen kann, beteiligt sich die Kinderklinik der Ruhr-Universität an der Studie „Priorisierung der Covid-19 Schutzimpfung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Landkreis Siegen-Wittgenstein“. Weitere Kooperationspartner sind das Uniklinikum und die Universität des Saarlandes, die Universität Siegen, das Impfzentrum Siegen-Wittgensteins sowie Ärzt:innen und Fachkliniken der Region. Ab dem
13. Juli können sich rund 30.000 Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein impfen lassen und einen Fragebogen ausfüllen. Die Forschenden vergleichen die gewonnenen Daten mit den Daten aus dem Märkischen Kreis, da dieser Kreis bisher ähnliche Inzidenzen aufweist, sich aber auch die Altersstruktur ähnelt. Es können jedoch nicht nur geimpfte junge Menschen bei der Studie mitmachen. Es gibt auch eine Onlinebefragung: Diese möchte herausfinden, wie die Pandemie die Lebensqualität, Mediennutzung oder die Impfbereitschaft junger Menschen beeinflusst.

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