Literatur, die dekolonisiert!

In Köln öffnet am 19. Februar die erste Schwarze Bibliothek in Nordrhein-Westfalen. Die Bibliothek wird den Namen von Theodor Wonja Michael tragen, einem Zeitzeugen und Überlebenden der NS-Zeit. Sein privater Fundus von rund 200 Büchern legt den Grundstein der Büchersammlung, die ein vorurteilsfreies und dekoloniales Bild von Afrika und Schwarzer Geschichte vermitteln soll. Der afro-diasporische Verein Sonnenblumen Community Development Group e. V. hat über zahlreicher Buch- wie Geldspenden sowie prominente Unterstützung ihr Vorhaben in die Realität umsetzen können.  

Die Bibliothek soll aber nicht nur ein Ort für Bücher sein, sondern auch eine Begegnungs- und Austauschstätte, wo sich Schwarze Menschen empowern und kulturell ausleben können. Es soll ein neues Bewusstsein erzeugt werden. Ebenso sollen auch verschiedene Lesungen stattfinden. Die erste findet am Eröffnungstag statt, an der auch Fachpromotor für Flucht, Migration und Entwicklung Serge Palasie, Autor und Bildungsrefernt Dr. Keith Hamaimbo, Poetin Emilene Wopana Mudimu und das diverse Team der Bibliothek teilnehmen werden. Dort gibt es nach der regulären Eröffnung von 12 bis 15 Uhr noch eine Hybridlesung für Interessierte.  

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