Holpriger Start des Bochumer Impfzentrums

Impfungen. Seit dem 15. Dezember letzten Jahres ist das Impfzentrum im Bochumer RuhrCongress betriebsbereit. In den insgesamt sechs bis acht Impfstraßen können pro Tag 1.000 bis 1.600 Menschen geimpft werden, in einem Monat sogar bis zu 50.000 Menschen. Eine Impfstraße hat die Kapazität von 150 Impfungen am Tag. Allerdings werden zunächst nur maximal vier der acht Impfstraßen bei Eröffnung des Zentrums in Betrieb genommen. Der Start für die Terminvergabe des Bochumer Impfzentrum ist für Montag, den 25. Januar, geplant und kann auch eingehalten werden, trotz der aktuellen Lieferschwierigkeiten. Die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) arbeitet derzeit an einem speziellen Terminmanagementsystem, damit nicht nur telefonisch Termine vergeben werden können, sondern auch online. Natürlich bisher nur an die Menschen, die unter die Priorisierungsgruppe der höchsten Priorität fallen. Jedoch wurde der offizielle Start des Impfzentrums auf Montag, den 8. Februar, verschoben. Der eigentliche Start war für den 1. Februar geplant. Grund dafür ist der Lieferengpass der Firma BioNTech/Pfizer. Am 19. Januar wurde bekannt gegeben, dass keine der bestellten Impfdosen für das Land Nordrhein-Westfalen geliefert werden könnte. Daraufhin stoppte das Bundesland beginnend am Mittwoch, den 20. Januar, jegliche Erstimpfungen. Nun warten tausende Menschen - Ärzt:innen, Pfleger:innen sowie Seniorenheimbewohner:innen - auf ihre
Impfungen. Und das in ganz NRW.     

:Augustina Berger