Hogwarts in Indien

Forschung. An der indischen Universität der Rechtswissenschaften in Kolkata beschäftigen sich die Studierenden in Zukunft mit der Rechtmäßigkeit von Zaubersprüchen, Flüchen und den Standesregeln von Hauselfen. Ab Dezember doziert der Assistenz-Professor Shouvik Kumar Guha zu Themen wie „Unauflösbare Gelübde“ oder „Kräfte des Guten oder Diener des Bösen“. Ziel des besonderen Angebots sei es laut Guha, zu mehr intellektueller Flexibilität zu animieren. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sagte er: „Irgendwie dachte ich, wir regen nicht genug dazu an, um die Ecke zu denken.“ Mindestteilnahmevoraussetzung ist das zweimalige Lesen der „Harry Potter“-Romanreihe der britischen Autorin Joanne K. Rowling. In der Zauberwelt sieht der Jurist grundlegende juristische und gesellschaftliche Fragestellungen thematisiert, etwa die Abhängigkeit der Justiz. Der Kurs ist bereits mehrere Wochen vor Vorlesungsbeginn voll. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht, bereits 2012 bot die Jindal Law School einen ähnlichen Kurs an.       

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