Die 20.000 Euro-Strafe

Die VFL Bochum wurde zu einer saftigen Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt. Dem Urteil wurde zugestimmt, was es somit rechtskräftig macht. Aber was genau hat der Verein verbrochen? 

22.021 Fußball-Fans im Stadion - ohne sie geht es nicht und mit ihnen wird es teuer. Das beweist das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit seinem Urteil. Am 14. Mai erkämpfte sich der 1. FC Union Berlin das 3:2 gegen den VFL Bochum und damit auch den Europa-League-Einzug. Wie zu erwarten, erfreute dies selbstverständlich nicht das gesamte Stadion und wie es von Fußballspielen bekannt ist, ist nicht jeder Sportsfreund auch sportlich unterwegs. 

Denn wegen des bereits beim Einlaufen unsportlichen Verhalten der VFL Bochum Fans, muss der Verein nun tief in die Tasche greifen. Unter „unsportlichem Verhalten“ fällt unter anderem die Nutzung von bengalischen Feuern und blauen Rauchkörpern, die in die Kategorie der pyrotechnischen Gegenstände fallen und in deutschen Stadien strengstens verboten sind. Wenn es trotz des Verbots zu derartigen Handlungen kommt, wird der Verein nach ständiger Rechtsprechung für seine Fans verantwortlich.  

Die Sportgerichte sind dieses Jahr fleißig dabei für Ordnung zu sorgen, denn der VFL Bochum ist mit seiner Strafe nicht allein. Auch der FC Bayern München muss 10.000 Euro wegen des Verhaltens seiner Fans „blechen“, denn anscheinend sind auch diese große Fans von bengalischen Feuern.  Beide Vereine setzten den Urteilen nichts entgegen und stimmten dem zu, was diese für rechtskräftig erklärt. 6.500 Euro der 20.000 Euro-Strafe des VFL Bochums soll sicherheitstechnischen oder infrastrukturellen Maßnahmen dienen. Ob die Fans durch die Geldstrafen Einsicht erlangen, sei dahingestellt.                                                       

    :mimo

 
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