Dealerfamilie aufgeflogen

Vor dem Bochumer Landgericht steht eine Familie wegen des Handels mit 700 Kilogramm Cannabis. 

Seit 17 Jahren hat diese im großen Stil – vom Campingplatz an der Ruhr in Hattingen aus – einen Drogenhandel organisiert und an AbnehmerInnen in Bochum-Dahlhausen und Linden verkauft. Die Familie, bestehend aus Vater (66), Mutter (65), Sohn (35) und dessen Freundin (29), kaufte monatlich in Venlo, Eindhoven und Nijmegen kiloweise Cannabis mit einem Kilopreis von 6.800 Euro ein und finanzierte damit ihren Lebensunterhalt. Eine Pizzeria wie im Film „Lammbock“ war nicht notwendig. 

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