Ausstellung: Faces of Resilience

Krankenhausalltag. Am 4. Mai um 19:30 Uhr wurde die Fotoausstellung „COVID-19 / Faces of Resilience“ – Gesichter des Widerstands – der deutschen Fotografin und Wahl-Amerikanerin Claudia Paul eröffnet, natürlich nur online. Ihre Bilder bilden das medizinische Personal im epidemischen Ausnahmezustand ab, zwischen Hoffen und Bangen und der Unermüdlichkeit, weiterzumachen. Es sind Fotos aus dem Mount Sinai Hospital in New York, eine der Städte, die besonders hart unter den ersten Coronawellen zu leiden hatten.  Es ist eines der größten und renommiertesten Lehrkrankenhäuser der USA, welche die Ausreizung der Belastungsgrenze des Krankenhauspersonals dokumentieren. Zwar wurde Paul von dem Krankenhaus beauftragt, die Vorgänge innerhalb der Einrichtung fotografisch zu begleiten, doch „Faces of Resilience“, ein Nebenprodukt, ist Pauls persönliches Projekt. Pauls Ziel ist es, mit ihren Bildern für selbstverständlich genommene Menschen in außergewöhnlichen Zeiten zu würdigen.  „Ich war sehr überrascht, wie bescheiden das Klinikpersonal ist und wie sehr sie es zu schätzen wussten, dass wir sie fotografiert und um ihre Geschichten gebeten haben. Sie sehen sich selbst nicht als Helden. Sie tun einfach, was sie tun müssen. Es ist ihre Berufung“, äußert die Fotografin. 
Seit der Eröffnung der Fotoausstellung im deutsch-amerikanischen Institut in Tübingen ist ein virtueller, wahlweise auch geführter Rundgang kostenlos möglich: dai-tuebingen.de/node/2344.                

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