5.500 fordern Seebrücke

Politik. Am vergangenen Samstag fand die erste „Seebrücke Bochum“-Demonstration statt. Dem von mehr als 100 Gruppen, Parteien und Organisationen unterschriebenen Aufruf folgten bis zu 5.500 Menschen. Unter dem Motto „Stoppt das Ertrinken im Mittelmeer“ demonstrierten die Teilnehmer*innen nicht nur für die Schaffung legaler Fluchtmöglichkeiten nach Europa und ein Ende der Kriminalisierung von Seenotretter*innen, sondern forderten die Stadt Bochum und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch auf, 1.000 aus Seenot gerettete Menschen in Bochum aufzunehmen. Durch die Einrichtung der Landeserstaufnahme wird das mögliche Kontingent dieser Einrichtung auf die Aufnahmezahlen von geflüchteten Menschen in Bochum angerechnet. Weder Stadt noch Oberbürgermeister haben bisher zu den Forderungen Stellung bezogen.
Mit dem Ende der Demonstration werden die Aktivitäten des Bochumer-Seebrücke-Bündnisses nicht eingestellt. Am 16. Oktober lädt man ab 19 Uhr zum offenen Plenum im Botopia
Raum 9 ein.                          

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