Übergriffe durch RUB-Sicherheitsdienst

Bei der letzten Alternativen Semesterstartparty gab es einen Polizeieinsatz, bei dem fünf Streifenwagen gegen 22:30 Uhr die Party räumten.

Unterstützt wurde die Polizei von zivilen Einsatzkräften und sechs Mitarbeitern des RUB-Sicherheitsdienstes; letztere gingen mit großer Aggressivität gegen die sich noch auf dem Campus befindlichen Studierenden vor: Sie wurden durch die Gegend geschubst, gezerrt und getreten. Im Nachhinein entschuldigte sich die Univerwaltung ausdrücklich für die Vorfälle und deutete an, dass es sich um eine individuelle Entscheidung eines Security-Mitarbeiters handelte. 

Seit etwa zehn Jahren finden zu Beginn jedes Semesters Alternative Partys statt, die aus der Protestbewegung gegen die Studiengebühren hervorgegangen sind. Diese mittlerweile etablierte Tradition steht für selbstorganisierte und nichtkommerzielle Unipartys von Studierenden. Die Veranstaltungen – sei es ein Unigebäude in einen Dancefloor zu verwandeln oder Open Air Konzerte zu veranstalten – wurden von der Univerwaltung stets toleriert.                                                

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