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X-Men trifft Watchmen: In der neuen Netflix-Serie „The Umbrella Academy“ treffen verschiedene Stile aufeinander. An einem Tag kommen 43 Frauen, die vorher noch nicht schwanger waren, nieder. Sieben von diesen Babys adoptiert der exzentrische Wissenschaftler Sir Reginald Hargreeves, der ihre Superkräfte ausbildet. Zwar haben sich die mittlerweile erwachsenen Kinder von der Academy abgewendet, doch zur Beerdigung ihres Ziehvaters kommen sie zurück. Dort taucht der in die Zukunft verschwundene Bruder „Nummer Fünf“ auf und verkündet die Apokalypse in acht Tagen. Dabei haben die Erwachsenen mit eigenen Problemen zu kämpfen: Superkräfte kontrollieren und den Alltag bewältigen ist nicht einfach. Doch irgendwann starten sie den halbherzigen Versuch, die Welt zu retten. Besonders macht die Serie zum einen der Stil (die Gegenwart ist ein Mix aus der Vergangenheit und Zukunft) und die Figuren. Sie sind keine typischen Held*innen und wirken dadurch sympathisch. Sie sorgen für lustige und actionreiche Momente. Eine Serie für alle – auch für die, die eigentlich keine Superheld*innen-Serien mögen.

:mag

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