UNI:VERSUM
Ministerin unterstützt Protest der MedizinerInnen
Sie wollen ihre Leichen zurück: Die Studierenden fordern lautstark die Wiederaufnahme der Präp-Kurse. Foto: lor

Die bereits in der :bsz 1089 angekündigte Protestaktion der RUB-Medis zur Wiedereinführung der Präparationskurse am 27. Juni zeigt, was studentisches Engagement bewegen kann.

Studierende messen sich in aberwitzigen Disziplinen
Übermächtig: Der Kandidat in rot mäht seinen dritten Gegner in Folge um. Foto: tom

16 Teams traten am Freitag, den 1. Juli, gegeneinander an, um sich die Herrschaft über Takeshi’s Campus zu sichern. Bei dem vom Akafö-Kulturbüro boskop veranstalteten Wettbewerb gab es eine WG-Party, eine Brauereiführung und Bier zu gewinnen – dementsprechend ehrgeizig wetteiferten die Teilnehmenden

Nachgefragt – Dialog mit Studierenden der Gender Studies
Gender: Nicht biologisches, sondern soziokulturelles Geschlecht. Bild: CC0 Public Domain (pixabay)

Am 13. Juli ab 18 Uhr setzt sich der Fachschaftsrat Gender Studies auf der Veranstaltung „Nachgefragt – Dialog mit Studierenden der Gender Studies“ mit Euren Anliegen auseinander.

Medizinstudis demonstrierten für Lösung des Präp-Problems
Weiße Wand: Mit selbstgemachten Postern und schallender Musik protestierten die Medizin-Studis. Foto: lor

Ein weißes Kittelmeer, gespickt mit Postern, die „Sezieren statt Studieren“ fordern und klare Worte, die allen auf dem Audimax-Forum klarmachen, worum es geht: Die Studierenden der Medizin protestierten am 27. Juni für die schnellstmögliche Wiedereinführung der Präparationskurse (siehe auch :bsz 1089) – und das mit Erfolg.

NRW-Wissenschaftsministerin zu Gast an der RUB
Houda Ben Said, Dr. Christina Reinhardt, Svenja Schulz, Sven Heintze (v. l. n. r.). Foto: sat

Zum Vortrag „Hochschulfinanzierung – Geht die Uni bald pleite?!“ lud der AStA am 29. Juni die Kanzlerin der RUB Dr. Christina Reinhardt und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ein. Wie wird die Uni finanziert, wie ist die aktuelle wirtschaftliche Lage und inwieweit greifen Drittmittel in die Hochschulfinanzierung ein?

FSR Komparatistik lädt zum Lesezirkel
Schwere Schinken, lockere Lesungen: Es gibt eine Menge spannender Bücher, die der FSR Komparatist mit Euch gemeinsam lesen möchte. Foto: bent

Virginia Woolf, James Joyce, Leo Tolstoi und Co. gehören zu den „Must-Read-Klassikern“ der Weltliteratur. Mit einem offenen Lesezirkel bietet der Fachschaftsrat Komparatistik nun allen Studierenden an, sich gemeinsam durch neue und alte Bücher zu wälzen.

Ehemaliger Hitlerjunge erzählt aus seiner Jugend
Gefüllter Hörsaal – und das nicht für eine Vorlesung: Das  Publikum wartet gespannt auf den „Hitlerjungen Salomon“, kurz bevor er mit seinem Vortrag die Geschichte lebendig werden lässt. Foto: Alexander Schneider (alx)
„Hitlerjunge Salomon“ war am Montag, den 20. Juni zu Gast an der RUB.
 
Die Veranstaltung des AStA-Referats für politische Bildung war so gut besucht, dass kurzfristig der Raum gewechselt werden musste. Mit einem solchen Andrang hatte niemand gerechnet: selbst das HZO 10 war mit etwa 600 ZuhörerInnen fast ausgelastet.
 
Gebannt lauschten alle Sally, wie er von seinem Doppelleben und dem inneren Konflikt als gläubiger Jude und gleichzeitig überzeugtem Nazi erzählt.
 
:Die Redaktion
Fußballendrunde der Universitäten an der Markstraße
Ausgelassene Feier nach einem anspruchsvollen Turnier: Auf heimischen Boden holte die RUB11 am Samstag den Titel „Deutscher Meister 2016“. Foto: Michael Hilgenstock

Ob es Bierduschen gab ist unbekannt – ausgelassen gefeiert wurde aber allemal. Im Rahmen der deutschen Hochschulmeisterschaften im Fußball traf die RUB11 auf eine Reihe starker Gegner. Sie kämpfte sich bis zum Finale am Samstag durch – und wurde am Ende mit dem Meistertitel belohnt. 

„Ich war Hitlerjunge Salomon“: Zeitzeuge Sally Perel berichtet an der RUB
Mahnende Worte an die Jugend: Sally Perel erzählt von seinem Leben und warnt vor einer Wiederholung der Geschichte.	Foto: ksz

„Ihr seid jetzt auch Zeitzeugen“, ruft Sally Perel und wirkt dabei ernst. Indem er seine Geschichte erzählt, will er aufklären, warnen, vorbeugen. „Nun seid ihr gewappnet“, sagt der 91-Jährige am vergangenen Montag im HZO zu hunderten Studierenden. Damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

Hooligans an der Uni
Ausnahmezustand: Hegel-Hooligans besetzten Audimax-Forum. Foto: Akafö

Auf untypische Weise wurde vergangenen Mittwoch das Universitätsgelände heimgesucht. „Hegel-Hooligans“, stilecht mit Schal und Kutte, marschierten anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kulturbüros boskop über den Campus und skandierten: „Wir haben euch was mitgebracht: Geist, Geist, Geist!“

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