UNI:VERSUM
Geänderte Auflagen und strenges Sicherheitspersonal sorgen für Aufregung
Partylaune auf dem Campus: Auch in diesem Jahr soll fröhlich gefeiert werden – trotz einiger Aufreger. Foto: Universaal

Die Bühnen sind aufgebaut, die Getränke kaltgestellt – heute geht das RUB-Sommerfest in die 42. Runde. Trotz aller Vorfreude monieren viele Studierende Missstände in der Organisation und Ausführung. Von Makeln und bösen Erinnerungen.

Diskussionen um rechte Redner im Senat
Kein Schweigefuchs, sondern der Wolfsgruß der rechten Grauen Wölfe: Muss eine Uni auch solchen Leuten ein Forum bieten? Montage: mar. Elemente gemeinfrei

Der Senat der Uni Duisburg-Essen (UDE) hat sich auf seiner letzten Sitzung am 13. Mai die Grundsatzfrage stellen müssen: Wie offen ist die Universität? Auslöser war ein Vortrag von Şahin Ali Söylemezoğlu, in dem der Autor den Genozid an den ArmenierInnen leugnet.

Rückkehr des Legendären schwulen Sektempfangs
DragJane und Schirmherrin: Wanda Lismus sorgt überall für Glamour. Foto: ASR

Nach drei Semestern Pause verwandelte sich das Kulturcafé zum Partyhotspot, denn das Autonome Schwulenreferat (ASR) lud zum sogenannten Legendären schwulen Sektempfang. Zwischen Freibier und pinken Flamingos klangen auch ernste Themen an.

Von Campus-Sommerfest bis zu europäisch-türkischen Mauern
Come on, Studis, light my fire: Apokalyptisch-bezirzend erscheint Feuer(werks)kunst an der RUB und anderswo. Foto: evil flames

Heiße Sommerzeiten stehen an: Nach der letztjährigen Pause soll der Himmel über dem berüchtigten, brennenden Beton beim Campus-Fest wieder lichterloh erstrahlen. So manche Musikfans brennen dagegen in der Festivalsaison für die Beats und Riffs ihrer Lieblinge. Durchgebrannt sind auf der politischen Ebene EU und Türkei, an den Außengrenzen erlischt der Glaube an Menschenrechte. Wie man aus Feuer wieder Kohle machen kann, erfahrt Ihr zudem in der Fortsetzung unserer Studi-Job-Reihe.

:Die Redaktion

GründerCampus Ruhr: One step to self-employment
Successful idea: The two students Lukas Böhm and Crispin Müller won the contest with the idea of creating t-shirts out of sustainable materials. Foto: GründerCampus Ruhr

At Ruhr-University, the “GründerCampus Ruhr” is the interface between University and entrepreneurship. It aims to sensitise students for business purposes. In 2016’s competition of ideas, the two students Lukas Böhm and Crispin Müller won the contest with the idea of creating t-shirts made of sustainable materials. The €1,000 prize money is a good float “to grow slowly and stay fair”, said Böhm.

 

Vom Molekül zur lebenden Zelle
Vor wenigen Monaten noch eine Baustelle, jetzt ein fertiges Prestigeobjekt: das ZEMOS an der RUB. Foto: RUB, Nelle

Die meisten chemischen und biologischen Reaktionen finden in flüssiger Form statt. Erst durch Lösungsmittel  entstehen feste Bindungen. Diesen Prozess, die Solvatation, untersuchen ForscherInnen weltweit, und das bald auch intensiv an der RUB. Mit dem ZEMOS ist ein Forschungsbau entstanden, der nicht nur lokal einen der höchstmöglichen Standards erreicht sondern auchden Solvation Sciences ein Heim bietet.

 
Mehr Freiheiten bei der Auswahl

Bachelorstudis aufgepasst: Ab dem Wintersemester 2016/17 gibt es Änderungen in der Kreditierung des Optionalbereichs. Damit sollen die Studis mehr Freiheiten bei der Auswahl ihrer Kurse haben.

Feuer und Flamme für die Menschen
Brennt für seinen „Nebenjob“: Johannes Lührs macht beim Kollektiv Evil Flames mit. Foto: evil-flames

Als PyrokünstlerIn liefert man auf der Bühne nicht nur eine schöne Performance ab. Das Jonglieren mit den Fackeln lässt auch  Spielraum für kulturgeschichtliche Interpretationen und emanzipatorische Anliegen. Wir sprachen mit einem Ensemblemitglied des Kollektivs Evil Flames – Fire Company.

17.– 20. Mai an der RUB: 31. Internationaler Hegel-Kongress
Erkenne dich selbst und lasse dich von Hegel inspirieren. Foto: Hegel-Kongress 2016

Der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel ist zuweilen als  schwer zugänglicher Metaphysiker verschrien. In Bochum will man sich nun den anthropologischen Perspektiven seiner Schriften widmen.

 

Vortrag von RUB-Doktorand: Die Situation der weiblichen Gefangenen während des Nordirlandkonfliktes
Wandgemälde für die Kämpferinnen der IRA in Belfast: Sinnbild für den Vortrag von Jan Freytag, hier mit Organisator Pascal Gluth (links) vom AStA. Fotoquellen: lux, Jan Freytag; Collage: kac

Wie geht Geschichtswissenschaft mit Geschlecht und Geschlechterfragen bei politischen Protesten um? Unter anderem dieser Frage ging Jan Freytag, Doktorand am Historischen Institut der RUB, am 4. Mai in seinem Vortrag „Weiblicher Gefängnisprotest im Rahmen des Nordirlandkonfliktes 1976–1986“ nach. Dieser bereitete auf den im Anschluss gezeigten Dokumentarfilm „Armagh Stories: Voices from the Gaol“ vor, in dem ehemalige Inhaftierte des Gefängnisses von Armagh von ihren Erlebnissen berichteten. Organisator war der AStA der RUB.

 

Seiten