UNI:VERSUM
Baden-Württemberg: Vorschlag, Studiengebühren für AusländerInnen einzuführen
Die erhabene Uni Freiburg: Wenn es nach der grün-schwarzen Koalition geht, zahlen bald bestimmte Studierendengruppen für Lehre an der Uni. Foto: Andreas Schwarzkop, Wikimedia Commons

Wenn Grünen-PolitikerInnen schwarz-gelbe Ideen vorschlagen, stimmt etwas in Politik-Deutschland nicht: Wenn es nämlich nach der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ginge, sollen bald Nicht-EU-BürgerInnen sowie ZweithörerInnen durchschnittlich 1.500 Euro pro Semester Studiengebühren zahlen – unterschiedliche Satzungen pro Studienfach wären auch eine Alternative. 21.000 internationale Studis im Bundesland seien betroffen. Verschiedene Studierendengruppen der RUB kritisieren den Vorstoß scharf.

Petition: Lohn für Pflichtpraktika gefordert
Lehramtsstudierenden geht es nicht gut: in einer Petition wird aktuell die Entlohnung des Praxissemesters gefordert. Foto: Bonjourden french teacher

Bis zum 4. November kann man die Petition noch online unterzeichnen: Lehramtsstudierende fordern darin eine faire Entlohnung des verpflichtenden sechsmonatigen Praxissemesters. 

Umbau: Die RUB verändert mit Neubauten ihr Gesicht
Vorlesungsfreie Zeit und dann das: Könnten uns diese Veränderungen auf dem Campus erwarten? Illustration: mar

Während der vorlesungsfreien Zeit, als der Lehrbetrieb ruhte und einige von Euch sich erst noch mental auf  das neue Semester oder die Immatrikulation vorbereitet haben, wurden einige Veränderungen an der RUB bekannt gegeben. So expandiert die Uni auf das ehemalige Opelgelände (genannt Mark 51°7) und auf den Gesundheitscampus. Und dann gibt es noch die vielen Baustellen auf dem Campus und die Visionen vom Umbau der Zentralachse. Ist dies das Ende des Campuskonzepts? Inwieweit profitieren die Studierenden von den Neuerungen? Wir geben einen Überblick über die RUB der Zukunft.

:Die Redaktion

Studierende untertützen ausländische KommilitonInnen und unterrichten Deutsch als Fremdsprache
Hand in Hand mehr erreichen: Das Zentrum für Fremdsprachenausbildung bildet ehrenamtliche DeutschlehrerInnen aus, um für Integration von Geflüchteten zu sorgen. Foto: Bedneyimages/Freepik.com
Die Gründe, sich ehrenamtlich zu betätigen, sind vielfältig. Um seinen Lebenslauf aufzupolieren, sich persönlich zu entwickeln oder einfach, um der Gesellschaft etwas wiederzugeben. Angefangen von Fachschaftsrat über NGOs bis hin zur Hochschulpolitik bietet die RUB viele Möglichkeiten. 
 
Was ein Fachschaftsrat tut und wo er helfen kann

Das Konstrukt Fachschaftsrat (FSR) wirkt auf manche von Zeit zu Zeit befremdlich. Handelt es sich da um einen elitären Kreis? Was machen die? Kriegt man dafür Geld? Im Folgenden sollen die Tätigkeiten eines FSR am Beispiel der Fakultät für Physik verdeutlicht werden. Achtung: Seriosität nicht unbedingt gewährleistet.

AStA sucht Interessierte für GeflüchtetenspatInnenschaften

Das Buddy-Programm „Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge“ vom AStA der RUB sucht noch Studis, die Geflüchteten den Einstieg in den Uni-Alltag erleichtern wollen. Die Anmeldung läuft noch bis Dienstag, den 18. Oktober.

RUB und Stadt Bochum beschließen Expansion auf Mark 51°7
Unterschrieben im Rathaus einen Letter of Intent: Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Enno Fuchs und Prof. Dr. Rolf Heyer von Bochum Perspektive 2022, Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Rektor Axel Schölmerich (von links). Foto: Presseamt Stadt Bochum

Die Campusentwicklung ist in vollem Gange. Nach ganzen Neubauten auf dem Campus erhält die Ruhr-Uni nun einen weiteren Standort: das ehemalige Opelgelände, nun Mark 51°7, wird Heimat eines neuen Forschungszentrums. Die RUB weitet sich also bald auf weitere Stadtteile aus und wächst mit Bochum-Laer zusammen.

Bochumer Valentin Baus gewinnt Silber bei Paralympics
So sehen Gewinner aus: Valentin Baus stattet der RUB mit Maskottchen Tom einen Besuch ab. Foto: lor

Mit 20 Jahren hat Valentin Baus schon mehr geschafft als so manch netflixender Studierender im neunten Bachelorsemester: Im Endspiel gegen Ningning Cao aus der Tischtennisnation China hat er zwar verloren, jedoch bringt der Bochumer Silber im Rollstuhltischtennis mit in den Pott. Ein Gespräch über Maskottchen, Trainingszeiten und Thomas Eiskirch. 

AStA-Projekt „Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge“ sucht noch Buddies

Wer der Gemeinschaft helfen und sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann das jetzt auf Initiative des AStA  (siehe Seite 1). Das Projekt „Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge“ vermittelt PatInnenschaft für Geflüchtete.

In Deutschland findet das Alevitentum zu neuer Vitalität

Deutschlands Bildungssystem ist für das heutige Alevitentum und dessen Identitätsfindung von besonderer Bedeutung: Hierzulande gab es den weltweit ersten alevitischen Religionsunterricht und den ersten Lehrstuhl für alevitische Theologie. Zudem engagiert sich der Bund der Alevitischen Studierenden (BDAS) inzwischen an über 30 Hochschulen – so auch an der RUB.

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