UNI:VERSUM
Keller als Alternative zur Lernfabrik: Auch die RUB muss sich Fragen stellen

Dass ihre Katakomben illegal als Rückzugsort auf dem Campus genutzt werden, muss sich auch die RUB ankreiden lassen: Seit Jahren geht man hier restriktiv gegen studentische Initiativen und Freiräume vor.

Historisches Institut ändert die Prüfungszeiträume für Modul X

Ab diesem Semester müssen Lehramtsstudierende der Geschichtswissenschaft ihre Modulabschlussprüfung (MAP) im Modul X bereits am Ende des laufenden Semesters und nicht, wie bisher gedacht, zu Beginn des folgenden Semesters ablegen.

DIE :bsz-GLOSSE

Stereotyp: Damit ist nicht der Mensch mit dem Ghettoblaster gemeint. Der gehört zwar auch irgendwie auf die Liste, aber eben nicht als Einzelperson. Stereotypen kategorisieren Gruppen und deren Mitglieder bildhaft über typische Verhaltensweisen beziehungsweise weit verbreitete Vorstellungen. Die Zuordnung erfolgt dabei unbewusst und kann sowohl positive als auch negative Konnotationen haben.

Mit dem Frühling beginnt das SoSe: Feiern, chillen mit Bierchen – drinnen und draußen
Partys auf dem Campus: Bald wieder Realität oder noch Luftschlösser? Foto: alx

Die Partysituation an der Uni scheint sich wandelt sich schrittweise zum Besseren zu wandeln. Neben dem AStA bieten Fachschaftsräte und autonome Referate gute Gründe, den Abend an der Uni zu verbringen. Neue Locations werden gesucht, Kommunikation mit VertreterInnen des Campus entwickelt und das Wetter wird nun auch wieder besser.

Mehr als akademischer Massenbetrieb: In der Geschichte der RUB hielten auch wichtige und bekannte Persönlichkeiten Vorlesungen. Hier ist eine Auswahl.
Lehre damals und heute. Icons: flaticon/freepic.com

Mehr als akademischer Massenbetrieb: In der Geschichte der RUB hielten und halten auch wichtige und bekannte Persönlichkeiten Vorlesungen. Hier ist eine Auswahl.

Fachschaftsräte: Studis vertreten Studis
Wilde Partys im Raum des FSR Slavistik/Russische Kultur: So wild wie in unserer Foto-Love-Story (tinyurl.com/bszlovestory) geht es hier nicht immer zu – aber wer weiß …? Foto: kac/lux/mar

Fabian will seinen Stundenplan zusammenschustern, er studiert Englisch und Biologie. Aber leider überschneiden sich da ein paar Pflichtveranstaltungen. Julia hat ebenfalls ein Problem: Ihr Dozent hat sie auf dem Kieker. Generell scheint er Frauen nicht leiden zu können. Sich mit dem Dozenten anzulegen, traut sie sich nicht, denn sie muss noch eine Hausarbeit bei ihm schreiben. Jenny findet, dass es in NA zu wenig Möglichkeiten gibt, sich zum Entspannen zurückzuziehen. Was haben alle drei gemeinsam? Sie wenden sich als erstes an ihren Fachschaftsrat.

Koordinierungs-Office berät Studis zu Engagement neben dem Studium
Ehrenamtlichen Möglichkeiten an der RUB: Sebastian Flack und David Kajdewicz informieren und beraten Studis. Foto: joop

Ihr seid nicht nur an die Uni gekommen, um zu studieren – oder? Ihr wollt experimentieren, Euch ausprobieren und engagieren, aber wisst nicht so recht wo? Ob Ihr schon eine ungefähre Vorstellung habt, was Ihr außerhalb der Kreditpunktejagd mit Eurer Studizeit anfangen könnt oder nicht, das Koordinierungs-Office für Ehrenamt und Engagement – kurz kofee – ist für Euch der richtige Anlaufpunkt.

Unterwegs fast immer kostenlos online sein – vielleicht auch bald in Deutschland möglich
Der Hotspots sind viele, doch wirklich frei sind nur wenige: An der Drehscheibe hat man unter anderem die Wahl zwischen eduroam, dem Bochum-Marketing-Hotspot, dem Starbucks-Zugang oder dem Freifunk. Foto: visualhunt.com/alx/mar
Kostenloses WLAN für alle? Wer in Deutschland ohne mobiles Datenvolumen unterwegs ist, kann schon mal lange nach Hotspots suchen. Während in anderen Ländern etwa Cafés selbstverständlich einen Internetzugang für Smartphone oder Laptop anbieten, hat man hier mit Passwörtern, Volumenlimits und fragwürdigen AGBs zu kämpfen. Digitalminister Dobrindt rückt endlich davon ab, den Status quo zu erhalten. Stattdessen gibt er die EU-Vorgaben als seinen Vorstoß aus, Deutschland modern zu machen. Bis dahin gibt es Mittel und Wege, auch unterwegs kostenlos online zu sein. Lest mehr hier.
:Die Redaktion
Studi-VertreterInnen beteiligen sich an Gegenprotesten zum „Tag der deutschen Zukunft“

Solidarität und Unterstützung mit den GegenaktivistInnen des größten deutschlandweiten Naziaufmarsches am 4. Juni in Dortmund: Das entschied das Studierendenparlament (StuPa) mehrheitlich in der letzten Sitzung.

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