Studium & Campus
Die :bsz-Redaktion kommentiert die Presseschelte der Opposition
Das Beachten der Pressefreiheit ist lässig. Karte: Reporters sans frontières

(Die Redaktion) Die Debatte um das Ring-Festival RUB hat in der letzten Woche eine erneute Wendung genommen. Die B.i.e.r.-Liste und die Grünen warfen der :bsz vor, „unsauber gearbeitet zu haben“ und verweigern seitdem eine inhaltliche Stellungnahme zu der Debatte. Gleichwohl betrieben beide Listen eine unschöne Kampagne gegen einzelne :bsz-RedakteurInnen und verdrehen die Tatsachen ihrerseits. Dem völlig normalen Umgang, dass man auf Presseanfragen eine Antwort schreibt, die den eigenen Standpunkt erläutert, sind nur die Jungsozialisten (Jusos) nachgekommen.

Bericht von der achten Sitzung des 46. Studierendenparlaments
Theater, Oper, Gender, Fahrräder: Das Studierendenparlament hat viele Baustellen. Collage: koi/mar

Das 46. Studierendenparlament (StuPa) der Ruhr-Universität hat sich am vergangenen Donnerstag (11. Juli.) zur letzten Sitzung vor der Sommerpause getroffen. Neben abschließenden Worten zur ‚Wagner-Debatte‘ (s.o.) standen der Antrag auf Finanzierung einer dritten SprecherInnen-Stelle der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK), eine geplante Urabstimmung zur Abo-Vertragsverlängerung mit dem Schauspielhaus sowie der Beschluss des Nachtragshaushalts auf der Tagesordnung.

Mietminderung durch Emissionen beim Sportlerhochhaus-Abriss?
Apokalyptische Oase auf dem Grimberg: Die Überreste des Sporthochhauses. - Foto: USch

Während sich der Bau des GD-Gebäudes derzeit verzögert (siehe :rubinkürze), schreiten die Bauarbeiten am Gesundheitscampus – einschließlich neuem U35-Haltepunkt – indessen fort. Nachdem das ‚Haus der Freunde der RUB‘ dort inzwischen dem Abrissbagger zum Opfer gefallen ist, ist derzeit der Abriss des benachbarten Sporthochhauses in vollem Gange. Hierbei sind erhebliche Lärm- und – je nach Wetterlage – Staubemissionen zu beklagen, die insbesondere die AnwohnerInnen im nahegelegenen Wohnheim am Grimberg belasten. Zumindest für MieterInnen, die dort bereits länger wohnen, könnte dies Grund für eine Mietminderung sein.

Bronze und Keramik im Antikenmuseum
Antikes persisches Kunsthandwerk: Die Archäologie erzählt die frühe Geschichte des Irans. - Foto: Jacq

Letzte Woche fand im Antikenmuseum in der Kunststammlung der Ruhr-Universität eine öffentliche Führung durch die antiken Bronze- und Keramiksammlungen aus Persien statt, die 2012 zum einen Teil von Dr. Paul-Georg Gutermuth und zum anderen Teil von Prof. Dr. Dr. hc. mult. Berthold Beitz an die Universität gestiftet wurde. Der Zugang der Öffentlichkeit zu den antiken „Schätzen“ soll jedoch nicht nur die BesucherInnen bereichern – durch die Ausstellung wird ein Prozess in die Wege geleitet, der stets für neue Ergebnisse rund um die Erforschung der antiken persischen Kunst- und Gebrauchsgegenstände sorgt.

Nach der StuPa-Debatte ist vor der StuPa-Debatte

Unser Bericht zur letzten Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) in der vergangenen Ausgabe der :bsz hat sich in einem kurzen letzten Absatz mit einer Debatte der ParlamentarierInnen beschäftigt, die das Ring-Festival RUB und die Förderung desselben durch den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) zum Thema hatte.

Die 20. Sozialerhebung der Bundesregierung durchleuchtet die Uni
Ist das der Durchschnittsstudent? Die Zahlen des BMBF deuten ganz darauf hin. Foto: koi/mar

Das Studium wird für immer mehr Jugendliche mit einer Hochschulzugangsberechtigung zum nächsten Schritt nach dem qualifizierenden Abschluss. Die finanzielle Situation von StudentInnen hat sich verbessert. Der Arbeitsaufwand fürs Studium sinkt und das Ausland wird nicht attraktiver. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle, 20. Sozialerhebung der Bundesregierung. Finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) war die Studie zuletzt 2009 durchgeführt worden. Die aktuellen Zahlen spiegeln die Situation drei Jahre später wider.

Bericht von der 7. Sitzung des Studierendenparlaments
Veranstaltung zum Knicken? Das Wagnerestival ist umstritten. Foto: ks

Im Rahmen unseres Bemühens, die Studierendenschaft über die Ergebnisse der studentischen Selbstverwaltung zu informieren, berichten wir auch diesmal von der Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa), die am 27. Juni 2013 stattfand.

Neue BAföG-Kampagne des Landes-ASten-Treffen
Grafik: www.bafoeg-fuer-alle.de
Studieren und Geld: Zwei Themen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben sollten und die sich noch weniger gegenseitig bedingen dürften. Doch die Realität sieht leider anders aus. Für quasi jedeN Studierenden spielt das Thema Geld, mal mehr und mal weniger, eine bedeutende Rolle. Wenn die Eltern nicht unterstützend aushelfen können und weitere Kriterien wie etwa in Regelzeit zu studieren, erfüllt werden, greift BAföG ein. Doch nur relativ wenige Studierende können die Kriterien für eine Unterstützung überhaupt erfüllen. Eine neue Kampagne des Landes-ASten-Treffen NRW (LAT NRW) soll das verändern. Sie fordert: BAföG für ALLE!
 
Hans Joas an der Ruhr-Universität Bochum für sein Lebenswerk geehrt
Dr. med. Lotte Köhler (rechts im Bild) und Dr. Ambros Schindler (links im BIld) übergeben die Preisurkunde an Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joas. Foto: ck
Am vergangenen Donnerstag wurde im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität Bochum der Hans-Kilian-Preis der Köhler-Stiftung an Professor Dr. Dr. h.c. Hans Joas verliehen. Trotz witterungsbedingter Verzögerungen und einiger Turbulenzen konnte die Veranstaltung wie geplant stattfinden. Neben dem Preisträger und den RednerInnen sorgte vor allem die Gründerin der Stiftung, Dr. med. Lotte Köhler, für Beifall und Bewunderung.
AStA-Referat für Bildungspolitik holt Polit-Profis an die Ruhr-Uni
Hintergrund: Lena Borsch (AStA, Jusos); Vordergrund, v. lks. n. r.: Dennis Rademacher (FDP), Christian Haardt, MdL (CDU), Prof. Dr. Britta Rehder (Moderation), Dr. Joachim Paul, MdL (PIRATEN), Daniela Schneckenburger, MdL (GRÜNE), Axel Schäfer, MdB (SPD). Foto: USch

Nur noch drei Monate sind es bis zur Bundestagswahl am 22. September, und nicht nur JungwählerInnen stehen vor einer schwierigen Entscheidung, in Krisenzeiten die richtige Wahl zu treffen. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen und eine „unmittelbare Interaktion mit PolitikerInnen“ zu ermöglichen, lud das Referat für Politische Bildung des AStAs der Ruhr-Universität Bochum am 18. Juni zu einer kleinen ‚Elefantenrunde‘ mit PolitikerInnen der auf Bundes- oder Landesebene parlamentarisch repräsentierten Parteien ins Hörsaalzentrum Ost der RUB ein. Thematische Schwerpunkte waren die Familien- und Europapolitik, zu der am Ende eine spannende Debatte um die Frage einer eventuellen Öffnung der EU-Außengrenzen entbrannte. 

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