METRO:POLIS
Auftakt der neuen Vortragsreihe „Das Bild von mir“ im Blue Square
Komplex, aber spannend: Der Philosophieprofessor Albert Newen eröffnete die Vortragsreihe zu unserem Selbst mit einem interessanten Abriss über dessen Entwicklung. Foto: mb

Wie entsteht unser Selbstbild und welche Einflüsse formen es bereits in unseren ersten Lebensjahren? Einen Einblick in den aktuellen Erkenntnisstand der Forschung zum „Ich“ gab der Philosophieprofessor und Psychologe Albert Newen letzte Woche Dienstag im Blue Square.

Flüssig Brot: Biermuda bringt Biervielfalt nach Bochum
„Je stärker das Bier, umso größer die Flasche“: Max Zellmer, Inhaber des Brauspezialitätengeschäfts Biermuda, erklärt das Paradoxon amerikanischer Craft-Biere. Foto: mar

So ein Laden war schon längst überfällig: Obwohl die Deutschen nach den TschechInnen die zweitgrößten BiervertilgerInnen sind, geben sie sich entweder kommerziell-beliebig oder regional stur. Dass es in Deutschland und der Welt aber eine mannigfaltige Malz-und-Hopfen-Welt weit jenseits von Pils und Weizen gibt, präsentiert seit vergangener Woche das Biermuda in der Rechener Straße zwischen Hauptbahnhof und Bermuda3eck.

Bibliotheken, Archive und Co.: Wo recherchiert es sich sonst noch gut?
Vorträge in der Liselle, hier: „Wahnsinnsfrauen“ von Anna Schiff. Foto: lux

Da gibt’s in der Uni-Bibliothek schon mehr Bücher, als man je lesen kann – und dann ist doch nicht das Richtige dabei! Wenn auch die Institutsbibliotheken nicht mehr weiterhelfen können, macht sich schnell Hilflosigkeit breit. Aufgeben muss aber nicht sein – manchmal findet sich das gewünschte Material eben abseits der üblichen Campusbibliotheken. 

Radschnellweg Ruhr: Für ein sauberes Ruhrgebiet
Da drehste am Rad: Das Ruhrgebiet soll eine Schnellstraße für Drahtesel bekommen. Collage: KVR

Auch wenn Bochum noch einen gehörigen Nachholbedarf in Sachen Fahrradfreundlichkeit und grüne Mobilität hat, könnte eine Vision die Ruhrgebietsstädte mehr miteinander verbinden und ein deutschlandweit einmaliges Projekt Realität werden: Der Radschnellweg Ruhr (RS1). Es wäre umwelt- wie verkehrstechnisch eine große Entlastung und ein Vorzeigeprojekt für das gesamte Land.

50 Jahre RUB: Eine Chronik
Die wilden 70er: „Die Bogestra ist ungeheuer / erstens scheiße / zweitens teuer“, hieß es damals – und Proteste gegen Ticketpreise wurden polizeilich bekämpft. Fotoquelle: :bsz 75, 7. April ’71
1960Bochum gewinnt gegen Dortmund! Ja, 102:87 steht es am Ende für Bochum gegen den Ruhrpott-Rivalen aus Dortmund. Was sich für VfL-Fans wie ein schöner Traum anhört, ist aber keine Fußball-Episode, sondern das Abstimmungsergebnis des Landtages über den Standort der ersten Universität für das Ruhrgebiet. Am Ende steht ein klarer Kantersieg der Querenburger „Provinz“ über die Dortmunder Metropole. Erst 1968 zog Dortmund mit der TU als Universitätsstadt nach.
 
19642. Januar Der deutsche Aktienindex (DAX) verzeichnet einen Boom der Betonindustrie. 
Persönliche Vorlieben: Bar, Café oder Club – Kasia erzählt Euch, wo sie hingeht
Supercool: Schreib Dich nicht ab, lerne Spaß zu haben. Foto: Anonym

Früh schlafen gehen, um am nächsten Tag den grauen Alltag der Uni ausgeschlafen erleben zu können, war gestern. Ich zeige Euch, wo Ihr hingehen solltet und in welchen Bars es kostengünstig am besten klappt, mit FreundInnen abzuhängen oder neue Kontakte zu knüpfen. Studieren ist mehr als nur Lernen. Es ist die beste Zeit Eures Lebens. Geht abends doch mal in Bochum aus. Die :bsz hat im Dienste der Wissenschaft für Euch einige Kneipen in Bochum getestet. 

Macht auf Facebook: US-„Playboy“ will künftig auf Nippel verzichten
Im Playboy der Zukunft: "Summa cum laude – Unser RUB-Bunny schwitzt, damit Sie ins Schwitzen kommen". Foto: mar/kac
Erotik, Lifestyle, Reportagen: Mit billigen Schmuddelheftchen hat der „Playboy“ nichts gemein. Wichtigster und bekanntester Bestandteil waren jedoch schon seit der ersten Ausgabe im Dezember 1953 die Aktfotos junger Frauen.
Das Magazin prägte über Jahrzehnte hinweg das Frauen- (und Männer-)Bild der westlichen Gesellschaft entscheidend mit. Nun hat sich das US-Original entschieden, auf blanke Busen und Boppes zu verzichten. Obwohl die deutsche Redaktion nicht mitzieht, diskutieren wir die Entscheidung einer der wichtigsten Zeitschriften der Gegenwart (Kommentar von Stephanie Lux und von Stammgastautor Patrick Henkelmann).
 
Da-Vinci-Ausstellung im Kortumhaus: Anfassen und Entdecken
Technische Innovation trifft künstlerisches Talent: Als eines von vielen Exponaten steht diese Brückenkonstruktion für die Ideenvielfalt von Leonardo da Vinci. Foto: alx

Er war Künstler und Erfinder gleichermaßen – und gilt als unverkennbares Universalgenie. Sein Schaffen reicht von technischen Skizzen bis hin zu medizinischen Überlegungen und zeugten durchweg von ausgesprochenem künstlerischen Talent. Doch auch abseits seiner Zeichnungen war Leonardo ein interessanter Mensch. Die geheimnisumwobenen Seiten seiner Persönlichkeit und  die für seine Zeit revolutionären Erfindungen versucht nun die Wanderausstellung „Da Vinci – Exploring Arts & Science“ zu vereinen.

Die Auseinandersetzung der :bsz mit der Baader-Meinhof-Gruppe und der RAF
Rote Fahnen in der Innenstadt: Die Revolutionäre waren in Bochum in der Minderheit. Quelle: :bsz-Archiv

18. Oktober 1977: Wärter des Hochsicherheitsgefängnisses Stuttgart-Stammheim finden die Körper der führenden Mitglieder der Roten Armee Fraktion (RAF) beziehungsweise der Baader-Meinhof-Gruppe leblos in ihren Zellen. Mit ihrem Tod geht eine blutige Episode deutscher Zeitgeschichte zu Ende. Mit Bomben, Attentaten und Banküberfällen hatte die RAF Gesellschaft und Medien sieben Jahre lang in Atem gehalten und beschäftigt. Auch die :bsz setzte sich in mehreren Artikeln kritisch mit der Organisation und dem Terrorismus auseinander. 

Stellwerksbrand in Mühlheim: Bahnverkehr im Ruhrgebiet eingeschränkt
Wann hat es in den letzten Jahren mal kein Bahnchaos gegeben? Meme: lux

PendlerInnen an der RUB aufgepasst: Nach dem Brand im Stellwerk Mühlheim-Styrum am 4. Oktober ist weiterhin unklar, wie lange im Ruhrgebiet vor allem im Nahverkehr noch mit Verspätungen, Schienenersatzverkehr und ausgefallenen Zügen zu rechnen ist. 

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