METRO:POLIS
Heavy Metal im Ruhrgebiet: Großes Erbe, viel Hoffnung, haufenweise Konzerte
„Schön, wieder zu Hause spielen zu dürfen!“ Rage-Basser Peavy Wagner steht auf das Ruhrgebiet.  Foto: Rock Genuine Magazin / Jan Heesch

Seit Jahrzehnten gilt das Ruhrgebiet als das Zentrum des deutschen Heavy Metal. Am vergangenen Wochenende fühlte sich der gebürtige Herner Peavy Wagner, Frontmann von Rage, in der Oberhausener Turbinenhalle „endlich wieder zu Hause“. Zwischen Dortmund und Duisburg sind LiebhaberInnen der harten Stromgitarrenmusik so gut aufgestellt wie sonst kaum irgendwo in der Republik.

Zweitägiger Hungerstreik in Bochumer Flüchtlingsunterkunft

17 Geflüchtete traten letzte Woche in Bochum in einen Hungerstreik, um auf ihre inakzeptable Unterbringungssituation aufmerksam zu machen und beschleunigte Asylverfahren zu fordern.

Ringvorlesung zur Flüchtlingssituation: Zwei Kriminologen treten Vorurteilen entgegen
Ein Kriminalbeamter räumt mit Vorurteilen auf: BDK-Vorsitzender André Schulz erklärt, dass Geflüchtete nicht mehr Straftaten begehen als an­dere Menschen. Foto: bk

Begehen Geflüchtete, die aus Krisenländern wie Syrien nach Deutschland kommen, wirklich mehr Straftaten  als andere Menschen? Das Bild des gewalttätigen Asylbewerbers, das nicht zuletzt seit der Silvesternacht durch die Medien geistert, ist nur ein Klischee, sagt Professor Thomas Feltes, der den Lehrstuhl für Kriminologie an der RUB innehat. In der Fortsetzung der Ringvorlesung zur Flüchtlingssituation im Blue Square räumt der Wissenschaftler mit weiteren Vorurteilen gegen Asylsuchende auf. 

Haushaltssicherungskonzept: Privatisierung und Abbau städtischer Stellen
Ausverkauf à la Detroit: Bereits im letzten Jahr wurde mit Protestaktionen auf die Sparpolitik der Stadt aufmerksam gemacht. Foto: bent

Mit dem sogenannten „Haushaltssicherungskonzept“ wurden im Stadtrat am 28. Januar weitere Sparmaßnahmen beschlossen. Neben der Privatisierung von Versorgung und Infrastruktur werden vor allem städtische Arbeitsplätze gestrichen. Währenddessen wächst die Kritik der Opposition.

UnPerfekthaus sieht sich gezwungen zu schließen
Offener Dialog oder Rechtspopulismus: Das UnPerfekthaus spaltet die Lager. Foto: Dirk Ingo Franke, Wikimedia Comments, CCBY 3.0

Am Freitag, dem 22. Januar 2016, konnte das Essener UnPerfekthaus aufgrund von möglichen Auseinandersetzungen zwischen linken DemonstrantInnen und Nazis die Erstveranstaltung einer Bürgerwehr nicht abhalten und musste am späten Nachmittag zum ersten Mal in  seiner Geschichte die Tore schließen. 

Antrag der Linksfraktion: eine halbe Million Euro für nachhaltige Projekte
Nichts wie weg aus der Stadt: Der Geist der Autostadt ist in Bochum noch allgegenwärtig. Illustration: Carina Berwing

Bochum, die Fahrradstadt! – könnte es in naher Zukunft heißen, wenn von Seiten der Stadt Maßnahmen ergriffen und auf die Hilfe des Bundes zurückgegriffen werden kann. Die Linksfraktion fordert vom Rat Bochum daher, die Bezuschussung von Radwegen beim Bund zu beantragen, um die maroden Untergründe der Stadt zu verbessern. Alles nach der Devise: Zahle 210.000 Euro und du kannst für 560.000 Euro investieren. 

Wirtschaftsforscher Thomas Bauer sieht den aktuellen Migrationsstrom als Chance
Flüchtlingsdebatte aus wissenschaftlicher Perspektive: Professor Thomas Bauer und Dekan Helmut Karl vertraten die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften bei der Ringvorlesung im Blue Square. Foto: bk

„Wir schaffen das!“ – diese Antwort der Bundeskanzlerin auf die Frage, ob eine schnelle Integration von Geflüchteten möglich ist, wird heiß diskutiert. In einer Vortragsreihe liefern RUB-ProfessorInnen aus drei Fakultäten ihre eigene Sicht der Flüchtlingsdebatte.

Schritt für Schritt: Ehemalige OpelanerInnen werden nur langsam vermittelt
Geschlossener Gigant: Das ehemalige Opel-Gelände ist so groß wie die Fläche unserer Uni. Bildquelle: Google Earth

Bochum und Opel, eine Scheidung jährt sich. Das Gelände des ehemaligen Opel-Werks wird von der Gesellschaft „Bochum Perspektive 2022“ verwaltet und momentan für die Umstrukturierung vorbereitet. Dabei handelt es sich um ein Gelände, das so groß ist, wie unsere Ruhr-Universität. Wie aber sieht die Lage aus bei den OpelanerInnen die in eine Transfergesellschaft entlassen wurden?

Das Flüchtlingsprojekt Mini Decki verteilt selbstgenähte Decken
So macht man auch Kinder in der Schule glücklich: Nach der Verteilaktion der Decken waren alle restlos zufrieden. Foto: bent

Geborgenheit verschenken: Beim ehrenamtlichen Projekt Mini Decki werden Decken für Flüchtlingskinder genäht und verteilt. Wir waren bei der ersten Verteilaktion in Bochum-Langendreer und sprachen mit Claudia und Lina, die sich dafür engagieren.

Neue Ausstellung im Blue Square blickt hinter die Kulissen wissenschaftlicher Arbeit
Zum Trinken, Duften oder Freikratzen von Autoscheiben: Viele Produkte unseres täglichen Lebens basieren auf chemischen Lösungen. Foto: bk

Chemische Lösungen sind überall – in Form von Cola oder Kaffee zum Beispiel bringen sie viele von uns durch den Uni-Alltag. Natürlich geht die Forschung weit über studentischen Getränkekonsum hinaus – das beweist die Ausstellung „Völlig losgelöst“ des Exzellenzclusters RESOLV, die am vergangenen Freitag im Blue Square eröffnet wurde.

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