METRO:POLIS
Zwei junge Frauen aus Arizona wollen in Herne, dass Menschen durch das Buch Mormon ihr Glück finden
„Die meisten Menschen wollen nicht mit uns reden. Aber wir wollen sie zu nichts zwingen, wir wollen sie nur einladen“: Die Mormoninnen Schwester Carroll (l.) und Schwester Baker zeigen Ausdauer. Während oder nach dem Studium für einige Monate ins Ausland: ein Plan, den viele von uns hegen. Zwei junge Frauen aus dem US-Bundesstaat Arizona sind derzeit in Herne – aus einem Grund, der den meisten Studis wohl nicht in den Sinn käme. Schwester Carroll und Schwester Baker haben eine Mission. Oder genauerFoto: mar

Während oder nach dem Studium für einige Monate ins Ausland: ein Plan, den viele von uns hegen. Zwei junge Frauen aus dem US-Bundesstaat Arizona sind derzeit in Herne – aus einem Grund, der den meisten Studis wohl nicht in den Sinn käme. Schwester Carroll und Schwester Baker haben eine Mission. Oder genauer, sie sind auf Mission: Sie verbreiten, fast 9.000 Kilometer von der Heimat entfernt, Gottes Wort, die frohe Botschaft aus dem Neuen Testament und dem Buch Mormon. 

„Lampedusa“ im Schauspielhaus in Bochum
Stefano zwischen Himmel und Hölle: Ist die Migrationswelle nicht eine große Chance für das alte Europa? Foto: Diana Küster

Anders Lustgartens Stück „Lampedusa“ wurde jetzt in der Inszenierung von Olaf Kröck im Schauspielhaus Bochum erstmalig in deutscher Sprache aufgeführt. Ein emotionaler und hochpolitischer Abend.

Lampedusa – Trauminsel für europäische UrlauberInnen, Ziel für Geflüchtete aus Tunesien, Libyen und anderen nordafrikanischen Ländern, die über das Mittelmeer dem Krieg und der Hoffnungslosigkeit entfliehen. Dass viele diesen steilen Weg mit überfüllten Booten nicht überleben, thematisiert der junge britische Autor Anders Lustgarten, teils unbequem und mit starker Globalisierungskritik. 

Die Bühne: ein riesengroßer Wäschehaufen in einem Wasserbecken. Mittendrin die beiden Hauptakteure Stefano und Denise.  

 
Protest und Forderungen von Flüchtlingen sorgen für Empörung im Stadtrat
Als „seelische Folter“ bezeichnen Geflüchtete ihre Unterbringungssituation: Etliche Menschen unterstützten ihren Protest. Foto: bent

Die Proteste gegen die Unterbringungssituation in Bochum nehmen nicht ab: Rund 200 Menschen kritisierten vor der Ratssitzung am 18. Februar die aktuelle Asylpolitik. Die Forderungen nach einer „unabhängigen Beschwerdestelle“ für Geflüchtete wurde von der Mehrheit im Stadtrat mit Wut und Unverständnis aufgenommen.

Ehemalige RUB-Studentin liefert fotografische Einblicke in den Alltag eines Geflüchtetenlagers
Leben hinter dem Zaun: Das Flüchtlingslager Mae La verspricht nur scheinbar Sicherheit – stattdessen warten Hunger und Schikanen. Foto: Julia Gorlt

Unsicherheit, Schikanen, Angst vor einer Zurückweisung: In den vergangenen Monaten haben ExpertInnen aus verschiedenen Fachbereichen im Blue Square die prekäre Situation von Geflüchteten in Europa aus verschiedenen Blickwinkeln analysiert. Nach dem Ende ihrer Ringvorlesung zieht nun am 1. März eine Fotoausstellung in die Räume an der Kortumstraße ein, die von einer wenig beachteten humanitären Krise erzählt.

Geschichten vom und über’n Pütt
„Es geht darum, mehr zu sehen!“: RUB-Professor Susteck über das Projekt „Unter Tage“; das mit dem Thema Bergbau SchülerInnen aufs Studieren vorbereitet. Foto: tom

Das Projekt „Unter Tage“, initiiert und geleitet von Professor Sebastian Susteck vom Germanistischen Institut der RUB und gefördert von der Robert Bosch Stiftung, startete letzte Woche Dienstag. Als Teil des renommierten „Denkwerk“-Programms sollen SchülerInnen der neunten bis elften Klasse anhand der Thematik „Bergwerksphantasien und Bergwerksrealität“ an die Arbeit im Studium herangeführt werden.

Kommunen wollten Spielplätze schließen, um darauf Häuser zu bauen
Rebellierende Kinder: So hätte Bochum aussehen können, wenn 80 Spielplätze platt gemacht worden wären. Karikatur: kac

Kinder Bochums, erhebt Euch von den Konsolen und strömt mal wieder auf Spielplätze – so lange sie noch da sind. 

Auf der Bildungsmesse didacta wird LSI.online vorgestellt – erste Kurse ab März buchbar
Lerntechnologie made in Bochum: LSI-Direktor Klaus Waschik will auf der didacta die neue Online-Plattform vorstellen.   Foto: joop

Das Landesspracheninstitut der RUB (LSI) will künftig verstärkt auf neue Lerntechnologien setzen und online ergänzendes Kursmaterial sowie komplette Kurse anbieten. Mit der eigens dafür entwickelten Plattform LSI.online will sich das Institut vom 16. bis 20. Februar auf Europas größter Bildungsmesse, der didacta in Köln, präsentieren. 

Eva Gerharz sprach im Blue Square über die Hintergründe der Flüchtlingskrise
Keine Krise, sondern ein Bedrohungsszenario: Die RUB-Soziologin Eva Gerharz referierte über die Flüchtlingssituation in Deutschland.           Foto: bent

Ist das Boot wieder voll? Die RUB-Soziologin Eva Gerharz ging in ihrem Vortrag „Bedrohungsszenario Flüchtlingskrise“ vor allem auf die ihrer Meinung nach aktuelle rechte Stimmung in der Gesellschaft ein. 

Nur wenige Rosenmontagszüge in NRW trotzen dem Unwetter
Karnevapokalypse: So ähnlich hätte es am Rosenmontag beim Düsseldorfer Karneval aussehen können, wenn der Umzug stattgefunden hätte. Collage: mb

Dass die Natur eine unberechenbare Gewalt ist, wissen wir spätestens seit dem großen Pfingststurm 2014. Dieses Jahr vermiest uns das Wetter erstmal Karneval.

One Billion Rising: Am 14. Februar demonstrieren AktivistInnen gegen Sexismus und Rassismus
Gegen Gewalt, Sexismus und Rassismus: Beim Aktionstag One Billion Rising wird tanzend demonstriert.    Plakat: OBR Bochum

Seit 2013 macht der weltweite Aktionstag One Billion Rising (OBR) mit symbolischen Tanzdemonstrationen und anderen Aktionsformen auf Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam. Weltweit finden nun am 14. Februar tausende Veranstaltungen statt, allein in Deutschland sind hundert OBR-Events angekündigt, so auch in Bochum.

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