KULTUR:SCHOCK
Rottstr5-Premiere von „Fahrenheit 451“
Eine Welt ohne Bücher ist zum Verzweifeln: Michael Kamp in der Rolle des „Feuerwehrmanns“ Guy Montag. Bild: Emanuela Danielewicz/R5Theater

Theater. Auf den Kern reduzierte Roman-Adaptionen haben an der Rottstr5 Tradition: Dem bewährten Rezept folgt auch die Inszenierung nach Ray Bradburys „Fahrenheit 451“ mit einem starken Michael Kamp als Guy Montag in einer zwei-Personen-Fassung.

„Der Gott des Gemetzels“ an der RUB
Malte Siefken, Maika Letizia Wolff und Jonas Planken (v.l.) sind nur im Stück zerstritten: Die Theatergruppe setzt auf Zusammenarbeit und Austausch. Bild: mag

Theater. Die Gruppe „Madcaps“ zeigt auf der Studiobühne des Musischen Zentrums der RUB „Der Gott des Gemetzels“ von der Französin Yasmina Reza. Ein Stück über Geheimnisse, Wutausbrüche, bröckelnde Fassaden und das wahre Gesicht.

Antisemitismus beim Theaterfestival?
Intendantin der Ruhrtriennale: Stefanie Carp. Bild: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018

Ruhrtriennale. Nachdem Young Fathers aufgrund von Antisemitismusvorwürfen ausgeladen wurden, erfolgte eine Wiedereinladung.

Bochum-Premiere von Mudar Alhaggis Stück
Szenen eines Krieges:  Ma’louba bringt das Stück  des syrischen Autors Mudar Alhaggi auf die Bühne. Bild: G. Bresadola

Bühne. Liebe in Zeiten von Krieg? Das syrische Ensemble „Ma’louba“ inszenierte am 21. Juni „Your Love is Fire“ im Prinz-Regent-Theater.

Das Projekt „Airbnb meets brutalism“
Dort habt Ihr einen pittoresken Blick auf die Universitätsbibliothek: Airbnb-„Makler“ Jakob Wirth macht die Studierenden den Camping-Urlaub der ungewöhnlichen Art schmackhaft.  Bild: Alexander Schneider

Campus. Zelte aufschlagen und die RUB neu erleben: Dazu luden Studierende aus Weimar und der Szenischen Forschung vergangene Woche mit dem Projekt „Airbnb goes brutalism“ ein.

Urlaub machen wohl nur die wenigstens in den Beton-Dünen der RUB. Als trist und funktional ist der brutalistische Baustil verschrien: AbsolventInnen des Masterstudiengangs Public Art der Bauhaus Universität und Studierende der Szenischen Forschung haben die RUB vom 11. bis 19. Juni performativ bespielt. Ihr Ziel: andere Perspektiven auf das graue Gelände gewinnen. Dafür haben sie bei Airbnb eine Anzeige geschaltet, wo Interessierte einen Zeltplatz auf dem Campus ergattern können. „Makler“ Jakob Wirth hat zudem direkt an der Uni geworben – auch für die unterschiedlichen Survival-Kits, die Teilnehmende für nächtliche Spaziergänge an der RUB erhielten.

:Die Redaktion

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Verlosung: Hip-Hop-Festival im Ruhrpott
Mitreißende Energie: Fredro Starr und Sticky Fingaz von Onyx. Foto: Jan Turek

Musik. Das Out4Fame-Festival feiert seinen fünften Geburtstag. Vom 29. Juni bis zum 1. Juli werden wieder etliche Hip-Hop-Heads nach Hünxe bei Bottrop strömen.

Das Projekt „Airbnb meets brutalism“
Die CamperInnen der RUB: Zum gemeinsamen Grillen während der Aktionswoche „Airbnb goes brutalism“ erscheinen auch Studierende der RUB.  Bild: bent

Campus. Die RUB als exotisches Erlebnis: Studierende der Bauhaus-Uni in Weimar und der Szenischen Forschung luden vergangene Woche zur achttägigen Aktionswoche „Airbnb goes brutalism“ ein. Die CamperInnen gestalteten kreative Survival-Kits für die Nächte.

30 Jahre Kultur in Bochum Gerthe
Das Kulturmagazin Lothringen: Spielstätte auf ca. 1600 Quadratmeter. Bild: hepa

Kleinkunst. Barrierefreier Zugang zu bis zu 90 Veranstaltungen von Musik bis Malaktionen: Der Bochumer Kulturrat e. V. lädt anlässlich des 30-jährigen Bestehens am 30. Juni und 1. Juli ins Kulturmagazin in Gerthe ein.

Inszenierung über ersten schwarzen Akademiker
Alles nur Schwarz-Weiß-Seherei? Sebstian Bös und Elikem Anyigba laden mit ihrem Theaterprojekt „Schwarzseher“ zum offenen Schlagabtausch ein. Bild: Astrid Meier

Theater. Die koloniale Sichtweise stecke noch immer in unseren Köpfen, sagen die MacherInnen des Stücks „Schwarzseher“, das nächstes Wochenende auf der Studiobühne Premiere feiert. 

Premiere von „Schwarzseher“ auf der Studiobühne
So harmonisch umarmt waren sie während der Proben von „Schwarzseher“ im MZ nicht immer:  Elikem Anyigba, David Guy Kono und Sebastian Bös (v.l.n.r.) sprachen oft Klartext. Bild: bent

Theater. Gibt es einen „schwarzen“ und „weißen“ Blick? Das wollen Elikem Anyigba und Sebastian Bös mit ihrem MZ-Stück „Schwarzseher“ hinterfragen. Vor dem Hintergrund der Biographie des ersten afrodeutschen Akademikers diskutieren sie über Rassismen.

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