Hintergrundartikel
Jenseits von ID: Bald Hochhäuser statt Bäume am Lennershof?
Fußball auf der grünen Wiese – demnächst Geschichte?Foto:  USch

Seit 2008 schmieden Uni-Leitung, KommunalpolitikerInnen und die Bochumer Immobiliengesellschaft „Verein für Bauen und Wohnen GmbH“ (VBW) konkrete Pläne zur Expansion des RUB-Campus‘ in die Lennershof-Siedlung hinein. Die BewohnerInnen befürchten Schlimmstes: So sollen die geplanten Baumaßnahmen stark in die seit den 50er Jahren gewachsene Struktur der Siedlung östlich des ID-Gebäudes der Ruhr-Uni eingreifen: Fast der gesamte Baumbestand soll vernichtet sowie ein Teil der Bebauung abgerissen und durch bis zu fünfgeschossige Neubauten ‚ersetzt‘ werden. Die umliegenden Immobilien würden verschattet werden – von der erwartbaren Verkehrszunahme durch geplante Gewerbeansiedlung in dem Wohngebiet ganz zu schweigen. Die Position der gegen das Projekt protestierenden AnwohnerInnen ist eindeutig: „CampusQuartier NEIN DANKE!“     

Die RUB-Literaturpiraten Treibgut bringen zum Zehnjährigen Anthologie raus
Pandoras Moderator: Sebastian23 präsentiert zusammen mit Treibgut die Jubiläums-Anthologie zum zehnjährigen Bestehen. Foto: Christoph Neumann

Sie treiben wieder ihr Unwesen, und das ist auch gut so: Im Semestertakt präsentiert die Literaturinitiative Treibgut junge Literatur aus der Ruhr-Universität und ihrem Umfeld auf ihren Gestrandet-Lesungen. Dieses Wintersemester aber ist ein ganz besonderes: Das Treibgut strandet nämlich nicht nur im KulturCafé, sondern auch im Freibeuter im Bermuda3eck und trägt in den darauffolgenden Wochen die Campusliteratur noch weit über den „Hafen des Wissens“ hinaus. Anlass ist das zehnjährige Bestehen der Initiative und die Präsentation der Jubiläumsanthologie „Treibgut – Pandoras Büchsenöffner“.

Zum 74. Jahrestag der Reichspogromnacht
Bei der Reichspogromnacht zerstörte orthodoxe Synagoge in München. Foto: Bundesarchiv Bild146-1971-099-63

Die vom NS-Regime organisierten und gesteuerten, landesweiten antisemitischen Pogrome vom 07. bis 13. November 1938 markierten den Wendepunkt von der Diskriminierung und Entrechtung jüdischer Menschen in Deutschland seit 1933 zu ihrer systematischen Verfolgung. Ihren Höhepunkt erreichten die Novemberpogrome in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938. 

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