GLOBAL:ISMUS
Fragestunde an der RUB: Svenja Schulze besuchte ihre Alma Mater
Sozialdemokratin in Touch: Moritz Fastabend (Jusos) vom AStA-HoPo-Referat trifft Svenja Schulze an der RUB. Foto: alx

PolitikerInnen kennenlernen und sie mit Fragen löchern: Das ermöglichte die Juso Hochschulgruppe allen Studierenden der RUB bei der Veranstaltung „Sozialdemokraten in Touch“ am 20. November. Antworten gab die amtierende Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Svenja Schulze. Sie ist etwa für Bildungsangelegenheiten in Nordrhein-Westfalen zuständig und wirkte auch bei den Regelungen zur Anwesenheitspflicht mit.

Die Hauptstadt aus der Sicht der 20er Jahre: Russische Künstler hinterließen ihre Spuren
Werbeplakate, Sozialdemokratie und spannende Geschichten: Bei der Führung durch die Werke von Nikolaus Sagrekow erfuhr unsere Fachschaft viel Interessantes. Foto: kac

„Das Russische Kulturleben im Berlin der 1920er Jahre“ – so heißt eine Ausstellung in der russischen Botschaft in Berlin, die zeigt, wie eng Deutschland und Russland auf den Gebieten Bildung, Wissenschaft und Kultur verwoben waren. Der FSR Slavistik/Russische Kultur organisierte eine Fahrt für seine Studierenden zu dieser Ausstellung, die mehr Licht in die Beziehung beider Länder brachte.

Strukturwandel anderswo: In Südwales ist es wie bei uns, nur ganz anders
Schicht im Schacht: Die Zeche Big Pit in Blaenavon ist heute ein Museum. Foto: Jennifer Zimni

Kommt Euch das nicht bekannt vor? Die Geschichte und Wirtschaft der gesamten Region ist geprägt von Kohle und Stahl. Nach dem Niedergang dieser Wirtschaftszweige tun sich die Städte schwer damit, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und orientieren sich verstärkt in Richtung Kultur und versuchen, neue Wirtschaftszweige anzusiedeln. Die Rede ist natürlich von… Südwales!

Hannoveranischer Ausnahmezustand ohne Kölner Chaos
GegendemonstrantInnen zeigten Präsenz: Auf dem Steintorplatz wollte man ein Zeichen gegen Rechts setzen. Foto: alx

Dieses Wochenende war es mal wieder so weit: Die HoGeSa gingen in die zweite Runde, doch diesmal kamen die Krawalle nach Hannover. Es sollte ruhiger werden als vorher angenommen. :bsz-Redakteur Alexander war für Euch vor Ort.

Es war einiges los in Hannover. Als ich am Hauptbahnhof ankam, wurde schon deutlich, dass sich diese Stadt im Ausnahmezustand befand. Die Hooligans waren da und hatten die Polizei mitgebracht. Teilweise entstand der Eindruck, Hannover hätte mehr PolizistInnen als EinwohnerInnen. In der Einsatzkleidung, die einer Rüstung gleicht, standen die Polizeihundertschaften überall in der Stadt verteilt, um einen reibungslosen Ablauf der Demos zu gewährleisten. Aber nicht nur die PolizistInnen waren vor Ort. Gerade an strategisch wichtigen Punkten tummelten sich neben den OrdnungshüterInnen die Medienleute, um auch ja nichts zu verpassen. So wurden hastig die Kameras gestartet, um selbst den hilflosen Versuch eines Pizzaboten zu filmen, an einer Straßensperre vorbeizukommen. Die Pizza kam wohl kalt an ihr Ziel.

Volles Haus im KulturCafe: Vortrag „Kampf um Kobanê“ über Rojava und den IS
Volles Haus im KulturCafe: Vortrag  „Kampf um Kobanê“  über Rojava und den IS. Foto. bent

Das kurdische Stalingrad? In Kobane entscheidet sich viel, nach wie vor droht die Stadt zu fallen: Die Welt schaut zu, wie der IS die demokratische Selbstverwaltung in Rojava (Westkurdistan) bedroht. Vor allem der türkische Staat unterstützt dabei die islamistische Terrororganisation, indem die Grenzen für KurdInnen nicht geöffnet werden. Aber was entsteht überhaupt in Rojava, welche demokratischen Strukturen wurden dort geschaffen? Darüber, wie auch über die Rolle des IS, drehte sich der Vortrag von Historiker Michael Knapp, der am 27. Oktober im KulturCafé vom kurdischen Studierendenverband YXK mit Unterstützung des AStA und des Autonomen AusländerInnenreferates organisiert wurde.

Proteste in Ungarn: umstrittenes Gesetz vorerst auf Eis gelegt
Symbolträchtiges Smartphone-Leuchten: Riesige Menschenmengen setzten in der ungarischen Hauptstadt ein deutliches Zeichen gegen die Internetsteuer. Foto. Bődey János, index.hu

„Die Besteuerung des Internets ist eindeutig überflüssig, unüberlegt und falsch.“ Mit dieser Aussage positionierte sich die ungarische Partei Fidesz (Bund junger Demokraten) gegen die Internetsteuer – 2008 jedenfalls. Diesen Herbst trug sie den Vorschlag selbst ins Parlament und löste damit eine Welle von Protesten aus. Letzten Freitag dann die Erleichterung: Regierungschef Viktor Orbán (Fidesz) kündigte an, die Debatte über das Gesetz sei vorerst eingestellt.

Eine taiwanesische Perspektive zu den Protesten in Hong Kong und China
„Was kommt nach der Umbrella-Revolution?“ – Yang-ci Shuai ist eine von vielen Studierenden in Taiwan, die die Geschehnisse in Hong Kong besorgt verfolgt. Foto: ln

Seit mehreren Wochen halten die Studierenden-Proteste in Hong Kong nun bereits an. Schockierende Bilder von Polizeigewalt gegen DemonstrantInnen der sogenannten Umbrella-Revolution gehen um die Welt. Noch ist unklar, ob die Protestierenden es schaffen werden, ihre Forderung nach Unabhängigkeit von China und freier Demokratie umzusetzen. Die TaiwanesInnen schauen gespannt auf die Ereignisse, denn auch dort wird gegen Chinas Übermacht gekämpft.

Rechercheplattform für junge WissenschaftlerInnen
Wege der Recherche gibt es viele: Thesius bietet eine komfortable Alternative. Karikatur: ck

Wenn sich Mainzer DoktorandInnen zusammentun, um eine Plattform für Promovierende zu gründen, kann am Ende das ambitionierte Projekt Thesius dabei herauskommen. Seit 2012 wirkt die Gruppe in Zusammenarbeit mit einem mehrköpfigen Team an der Erstellung einer Datenbank, die alle in Deutschland abgeschlossenen Dissertationen seit 1948 enthalten soll. Eine spannende Idee, die zusehends wächst.

Antirassistische Initiativen kritisieren die Operation Mos Maiorum
Protest gegen Abschiebungsoffensive: Der Unmut gegen EU-Grenzschutzorganisation Frontex wächst. – Foto: Henning Mühlinghaus

Brutaler Friedensnobelpreisträger: In Zusammenarbeit mit dem starken asylpolitischen Arm der EU, Frontex, gehen insgesamt 18.000 PolizistInnen im Rahmen der Operation Mos Maiorum (lat. „Sitten der Vorfahren“: im Römischen Reich insbesondere zur Verteidigung des Imperiums) noch bis zum 26. Oktober auf Jagd nach Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung.

Darlehen erleichtern nicht immer das Leben
Leere Taschen: Studienkredite stehlen das letzte Hemd. - Foto: kac

Immer mehr AbiturientInnen entschließen sich zu studieren, sodass der Konkurrenzkampf von Mal zu Mal größer wird. Um in der Regelstudienzeit fertig zu werden, entschließen sich viele Studierende einen Kredit aufzunehmen, damit die Lernzeit bei überfüllten Stundenplänen durch einen Nebenjob nicht zu kurz kommt. Doch was steckt hinter den Studienkrediten? Die :bsz erkundigte sich für Euch.

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