GLOBAL:ISMUS
Digital-Initiative: Google startet Förderungsprojekt
Android Kotze
Ende April gab der US-Internetriese Google bekannt, dass er in den kommenden Jahren 150 Millionen Euro für die „Förderung von Qualitätsjournalismus mit modernen Technologien“ ausgeben werde. Unter dem Kürzel DNI (Digital News Initiative) werden acht europäische Zeitungen in den Genuss einer üppigen Finanzspritze kommen – darunter befinden sich auch zwei deutsche Medien.
 
70 Jahre Befreiung vom Faschismus: Ein Gespräch mit dem Historiker Ulrich Sander
Im :bsz-Gespräch: Historiker Ulrich Sander sprach mit der :bsz über die Befreiung vom Faschismus vor 70 Jahren.     		                 Foto: bk

Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus? Im herrschenden Diskurs geht die Stimmung in die andere Richtung: Die :bsz sprach mit dem Historiker Ulrich Sander über das Kriegsende im Ruhrgebiet, die zunehmende Militarisierung und die gegenwärtige Kriegsgefahr.

Zu viel Fastfood, zu wenig Bewegung: Was tun gegen das stetig steigende Körpergewicht in der Bevölkerung?
Besorgt um unser aller Körpergewicht: Stephan Herpertz kritiserte nicht nur die Werbe- und Nahrungsmittelindustrie, sondern auch die gesellschaftliche Haltung zum Thema Fettleibigkeit.	              			     Foto: mb

JedeR zweite Deutsche galt im letzten Jahr als übergewichtig. Prognosen zufolge wird diese Zahl weiter ansteigen. ExpertInnen erwarten, dass im Jahre 2030 rund die Hälfte aller US-AmerikanerInnen fettleibig sein wird. Warum das Körpergewicht in der Bevölkerung zunimmt und was man dagegen tun kann, erläuterte der Medizinprofessor Stephan Herpertz letzte Woche Dienstag im Blue Square.
 

Neue Richtlinien bei Erste-Hilfe-Kursen
Stabile Seitenlage: Um die zu lernen, braucht man keine zwei Tage Ausbildung.	              		Foto: tims

Die Erste-Hilfe-Kurse werden kürzer. Seit dem 1. April 2015 gelten bundesweit neue Standards – vor allem die Kurslänge, die vielen bisher ein Dorn im Auge war, wurde neu reguliert. Der bisher an zwei Tagen stattfindende Erste-Hilfe-Kurs fällt weg und wird durch einen Ein-Tages-Kurs ersetzt.

Kulturschock: Wie man als EuropäerIn unterwegs in Indien einander näher kommen kann
Was heißt „Bitte lächeln“ auf Hindi? RUB-Student Kai lernte in Indien dank Kamera viele neue Menschen kennen. Foto: Kai G. Bernhardt

Im März nahmen einige RUB-Studis  an einer mehrwöchigen inStudies-Exkursion nach Indien teil. Kai Bernhardt war dabei und teilte bereits in der :bsz 1038 seine Eindrücke. In dieser Ausgabe erzählt er, wie Handycameras Kulturen verbinden.

Dharamsala. Selfies mit niedlichen Tieren, mit den besten FreundInnen, mit D-Promis. Das alles ist für uns nichts Neues mehr. Das Internet ist voll von kuriosen Selbstportraits. Aber wie wäre es mit einem AusländerInnen-Selfie? Was viele hierzulande als rassistisch und politisch unkorrekt bezeichnen würden, ist in Indien der Renner, wie ich auf meiner einmonatigen Reise gelernt habe.

Anke Domscheit-Berg zeigt den gravierenden Mangel an Geschlechtergerechtigkeit auf

Frauen und Männer sind heute vor dem Gesetz gleich. Hat der Feminismus seinen historischen Zweck damit erfüllt? Hat er sich gar längst überlebt, wie häufig zu hören ist? Keineswegs! Denn Frauen sind in unserer Gesellschaft noch immer strukturell benachteiligt. Das neue Buch von Anke Domscheit-Berg macht deutlich, wie weit wir von Geschlechtergerechtigkeit in Wahrheit entfernt sind.

In Zeiten von Tröglitz, Pegida & Co.: Junge FilmemacherInnen setzen sich für Zufluchtsuchende ein
Gesichter, die Medien selten zeigen: Der Film „Asyland“ porträtiert Geflüchtete als Menschen wie wir. Foto: COCKTAILfilms, Cagdas Yüksel

Neo-Nazis zünden Geflüchtetenheime an, im Mittelmeer kentern Schiffe voller Schutzsuchender – obwohl wir täglich von solchen Schreckensmeldungen umgeben sind, bleiben die Betroffenen meist gesichtslos. Eine Gruppe junger FilmemacherInnen will das ändern und Geflüchtete im Film „Asyland“  zu Wort kommen.

Vortragsreihe von attac und occupy im Bahnhof Langendreer
„Der Sieg des Kapitals“ – Der Buchtitel gibt Ulrike Herrmanns Eingeständnis wieder. Sie hat sich mit dem Kapitalismus arrangiert. Foto: tims

Am vergangenen Mittwoch gab sich die Wirtschaftskorrespondentin der taz, Ulrike Herrmann, im Bahnhof Langendreer die Ehre, und referierte eine gute Stunde über den Kapitalismus mit anschließender Publikumsdiskussion. Wer auf „typisch“ linke Kapitalismus-Kritik gehofft hatte, wurde dabei enttäuscht.

Keine Gnade für Angst: Zu Besuch in einer Bochumer Kampfkunstschule
Wing Tsjun: Mit Schnelligkeit und Technik auch stärkere Gegner besiegen. Foto: kac

Habt Ihr das auch schon mal erlebt? Nach dem gemütlichen Abend im Biergarten oder einer wilden Partynacht quatschen Euch auf dem Heimweg komische Typen an. Schnell ist man verunsichert, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit in eher verlassenen Gegenden. Doch Ihr habt solche Situationen besser in der Hand, als Ihr vemutlich glaubt – Diplompsychologe Aaron Küster erklärt im Gespräch mit der :bsz, wie Ihr Euch etwa allein mit Eurer Art zu gehen vor Gewalt schützen könnt.

Nirvana-Doku „Cobain: Montage of Heck“ im Kino
Wo die Liebe hinführt: Kurt und Courtney süchtig nacheinander – und nach Heroin. Foto: flickr.com, nicechickenpotpie (CC BY-NC-SA 2.0)

Gut 21 Jahre nach Kurt Cobains Selbstmord kommt eine neue Doku über Nirvana für kurze Zeit in die Kinos. „Cobain: Montage of Heck“ liefert einen bisher unbekannten Einblick in das Seelenleben des Nirvana-Frontmanns – und stellt seine Witwe Courtney Love in ein fragwürdiges Licht.

Seiten