GLOBAL:ISMUS
Zum Gedenken an den Brandanschlag in Solingen vor 22 Jahren
Das Mahnmal in Solingen.

Am 29. Mai 1993 hatten vier junge Neonazis in Solingen das Haus der türkischen Familie Genç angezündet. Zwei Frauen und drei Mädchen starben; die anderen 14 BewohnerInnen erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen.

Antidemokratisch und reaktionär: die Burschenschaften in Heidelberg

Rassistische und sexistische Gefahr für die Campus-Kultur oder doch nur Freiraum zur Selbstentfaltung Zurückgebliebener? Nach Einschätzung der Bochumer Burschenschaften als harmlose und zu tolerierende Refugien für Bierliebhaber, fragte :bsz-Reporter Benjamin Trilling bei Heidelberger Studis nach, wie es um die dortigen Burschis bestellt ist.

Fremde Bestattungsrituale: Eine Reisebericht über Indien
Smoke on the water: Leichenverbrennungen sind im indischen Varanasi tatsächlich Alltag.  Fotos: Kai Bernhardt

Varanasi, Februar 2015. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr brennen in der angeblich ältesten Stadt der Welt Feuer am Ufer des Ganges. Davor sitzen Einheimische und Touristen. Sie starren gemeinsam in die Flammen.
Die Situation hat, wenn man sich auf sie einlässt, etwas Meditatives, Beruhigendes. Fast könnte man die Atmosphäre mit der an einem Lagerfeuer vergleichen, außer dass hier neben Holzscheiten auch Leichen brennen.

Kommentar: BlauPause bietet Burschenschaft eine Plattform für sich zu werben

Am kommenden Wochenende wird die RUB ihren 50. Geburtstag feiern – ganz „ohne Politik“. Die OrganisatorInnen der BlauPause wollen keine politischen AkteurInnen auf ihrem Fest. Studentische Verbindungen bekommen jedoch trotzdem eine Plattform, um für ihre Inhalte zu werben.

Ölkonzern Shell auf dem Weg in die Arktis – trotz enormer Risiken für die Umwelt
Haben schon genug unter der Klimaerwärmung zu leiden: EisbärInnen finden die Pläne von Shell, in der Arktis nach Öl zu bohren, gar nicht knorke.

Der Mineralölkonzern Shell ist auf dem bestem Wege, mit seinen Bohrinseln in die bisher weitgehend unangetastete Arktis vorzudringen – trotz zahlreicher Proteste von UmweltschützerInnen und Bedenken vonseiten der Wissenschaft. Im Polarmeer nach Öl zu bohren sei mit erheblichen Risiken für die Umwelt verbunden, so die KritikerInnen. US-Präsident Obama wird in einer Petition aufgefordert, seine umstrittene Erlaubnis an Shell zurückzuziehen.

Millionenkosten und Naturschäden für G7-Gipfel
Zum G7-Gipfel in Elmau wird wieder mit Protesten gerechnet. Foto: Philipp Adamik

Bereits bevor die Vorschläge der Staats- und Regierungschefs in konkrete Politik umgesetzt werden sollen (siehe Infoblock), wird der G7-Gipfel sowohl von GegnerInnen als auch von BefürworterInnen, wie der Bundestagsabgeordneten Claudia Roth, stark kritisiert. Im Schwerpunkt der Kritik stehen dabei die hohen Kosten des Gipfels (bislang 210 Millionen Euro), die Schäden im nahe gelegenen Naturschutzgebiet und die Einschränkung der Grundrechte der DemonstrantInnen.

David Cameron bleibt im Amt – Niederlage für Miliband
Experte in britischer Politik: Sebastian Berg vom Englischen Seminar. Foto: tims

Bei der Parlamentswahl in Großbritannien musste sich Herausforderer Ed Miliband von der Labour Party Premierminister David Cameron von den Conservatives klar geschlagen geben. Der amtierende Premierminister Cameron kann somit weitere fünf Jahre regieren – ohne den bisherigen Koalitionspartner der Liberal Democrats. Im großen :bsz-Interview fasst Dr. Sebastian Berg, Politikwissenschaftler und Dozent am Englischen Seminar, den Ausgang der Wahl noch einmal zusammen.

Tscheche gründet eigenen Staat – und wird festgenommen
Darf seinen selbstgegründeten Staat nicht mehr betreten: Der tschechische Aktivist Vit Jedlička.

Hätten Kroatien und Serbien bei der Kartografierung ihrer Landgebiete doch mal besser aufgepasst: Weil ein paar Landflecken zwischen den beiden Ländergrenzen an der Donau von keinem der beiden Staaten je beansprucht wurden, haben sich dort nun zwei findige Aktivisten zu Staatsgründern aufgeschwungen.

Unbefristeter Streik im Sozial- und Erziehungsdienst gestartet
Auf die Straße wird es nun öfters gehen: Beschäftige im Sozial- und Erziehungsdienst.			 Foto: bent
Klare Ansage der Beschäftigten: 93,44 Prozent der ver.di-Mitglieder sprachen sich bei der Urabstimmung für einen unbefristeten Streik im Sozial- und Erziehungsdienst aus. Bei der GEW stimmten sogar 96,37 Prozent für eine Arbeitsniederlegung, mit der unter anderem ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen oder PädagogInnen für eine Aufwertung sozialer Berufe kämpfen wollen. Die :bsz sprach mit zwei Beschäftigten einer Dortmunder Kindertagesstätte.
 
Mythos Frühlingsgefühle: Spielen unsere Hormone bei Vogelgezwitscher und Blütenduft tatsächlich verrückt?

Seit einigen Wochen lebt das graue Terrain zwischen den Betonbauten der RUB wieder – Studierende chillen auf den Wiesen und genießen die Sonnenstrahlen. Manche nutzen die Gelegenheit, um mit einem vielsagenden Blick oder schicken Klamotten potenzielle SexualpartnerInnen zu beeindrucken; schließlich sind doch Frühlingsgefühle angesagt. Oder etwa nicht?

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