GLOBAL:ISMUS
Die Diskussion über eine glaubwürdige linke Alternative zum EU-Spardiktat auf dem Féile an Phobail

Gibt es eine glaubwürdige linke Alternative zum gegenwärtigen wirtschaftlichen Spardiktat? Diese Frage stellten sich Politiker dreier irischer Parteien im Rahmen des Féile an Phobail (Volksfest) in Belfast. Es herrschte zwar Einigkeit über das Vorhandensein einer Alternative, wie diese konkret umgesetzt werden kann, blieb aber unklar. 

Unter Zeitdruck gewinnen RUB-Fußballer Europameistertitel
Kurzer Jubel: Nach einer schnellen Ehrenrunde mit dem Pokal ging es für die Bochumer gleich auf den Heimweg. Foto: RUB11

Vor großer Kulisse im Stadion des kroatischen Erstligisten NK Osijek aufzulaufen, war für die Bochumer Hochschulkicker ein ganz besonderes Erlebnis. Angefeuert wurden sie im Endspiel der European Universities Football Championship am 28. Juli auch von den anderen Hochschulteams, die die Spieler der RUB-Hochschulmannschaft während des Turniers als Freunde gewonnen hatten. Völkerverständigung spiele bei so einem Turnier neben dem Sport ebenfalls eine wichtige Rolle, sagte RUB-Coach Adam Frytz. Und mit dem 4:2 im Elfmeterschießen gegen die Staatliche Universität Kuban stimmte auch sportlich alles.

:bsz-Drogenreihe: Psychoaktive Wundermittel oder gefährliche Nervengifte? Die Neurobiologie hinter Drogentrips
Legale Rausche: Ende des 19. Jahrhunderts wurde noch fleißig für Kokain als Schmerzmittel geworben. Foto: docbaba; wikimedia commons

Vom medizinischen Betäubungsmittel mauserte sich der Wirkstoff der Kokapflanze zunächst zum Rauschmittel für hippe Intellektuelle und KünstlerInnen. Mittlerweile haftet dem daraus gewonnenen weißen Pulver der Ruf an, zur Droge der Leistungsgesellschaft geworden zu sein – doch für die Leistungssteigerung und Euphorie muss langfristig teuer bezahlt werden.

Einmal Pluto und zurück – geht vielleicht schneller als zur Uni
Zum Heulen: Nach der Degradierung zum Zwergplaneten war Pluto erst traurig, schwingt sich jetzt aber zum Internet-Star auf. Darstellung: ck

Uns allen stockte im Laufe der vergangenen Woche mehrmals der Atem; selbst Weltraumuninteressierte verfolgten gebannt die immer neuen Schnappschüsse, die uns die NASA-Sonde vom Rande unseres Sonnensystems schickte.

New Horizons: Jenseits des Pluto und seiner Monde
Fast am Rande des Sonnensystems: Am 14. Juli 2015 passierte  New Horizons den Pluto und setzte die Reise in Richtung des Kuiper-Gürtels fort – diesen soll die Sonde zwischen 2018 und 2019 erreichen. Grafik: ck

Wir schreiben das Jahr 2015. Dies sind die Abenteuer der Sonde New Horizons, die im Rahmen des New-Frontiers-Programmes seit mehr als 3.400 Tagen unterwegs ist, um den Zwergplaneten Pluto und seine Monde zu erforschen. Über fünf Milliarden Kilometer von der Erde entfernt dringt die Sonde in die entlegensten Winkel unseres Sonnensystems vor – Orte, wo noch nie ein Mensch gewesen ist. 

Twittern gegen Deutschland: Hashtag-Schlacht inklusive intellektueller Würgereflexe
#BoycottGermany: Ein Hastag, der zum Boykott deutscher Waren aufruft. Grafik: alx

Die sogenannten Shitstorms #ThisIsACoup und #BoycottGermany auf Twitter schädigen das Ansehen Deutschlands in der Welt. Die Ursache? Wolfgang Schäuble und die Forderungen der EU an Griechenland. Intellektuelle melden sich zu Wort und der Bundesfinanzminister verteidigt den sogenannten Grexit auf Zeit.

Bierdusche, Flunkyballturnier, vermüllte Campingplätze? Denkste! Ein etwas anderes Musikerlebnis im Nordatlantik
Eine ganz besondere Konzertatmosphäre: Auf der Schwesterinsel Sanna findet in einer Felskathedrale Jahr für Jahr das Abschlusskonzert des Traena-Festivals statt. Quelle: tims

Jede Beschreibung mutet unwirklich an wie ein Märchen: 65 Kilometer vom Festland entfernt, auf einer kleinen Inselgruppe im norwegischen Meer versammeln sich rund 2.000 Menschen, um im Juli bei Mitternachtssonne zwischen Bergen und in Kathedralen ihre liebsten KünstlerInnen zu sehen. Für dieses einzigartige Festivalerlebnis müssen BesucherInnen nicht nur ein bisschen mehr Geld, sondern auch Reise- und Abenteuerlust mitbringen.

:bsz-Drogenreihe: Psychoaktive Wundermittel oder gefährliche Nervengifte? Die Neurobiologie hinter Drogentrips
Partydroge Nr. 1: MDMA wird häufig mit Motiven wie Micky Mouse oder Schriftzügen versehen. Foto: DEA; wikimedia commons

Erst die ganze Welt umarmen wollen, dann tagelang in depressive Stimmung verfallen – eine Wirkung, die viele KonsumentInnen von MDMA kennen. Die besser als Ecstasy bekannte Partydroge ist dennoch seit den 70er Jahren ununterbrochen im Trend.

Liberale und veraltete Vorstellungen vom Urheberrecht könnten Millionen Menschen zu Kriminellen machen
Optische Aufwertung? Darüber kann man wohl streiten, Fakt ist aber, dass wenn die Panoramafreiheit entfällt, keine Fotos der RUB ohne Erlaubnis des Architekturbüros Hentrich, Petschnigg & Partner mehr auf Facebook & Co. geteilt werden dürften. Foto: RUB/Bearbeitung: mar

Spontan Selfies an der Uni posten, Städtetripfotos vom London Eye auf Facebook teilen – wenn es nach dem Willen der Liberalen im EU-Parlament geht, wird das bald kaum noch möglich sein.

Projekt MAREM: RUB-Studierende erforschen vor Ort die Situation von Asylsuchenden im Mittelmeerraum
Nicht länger schweigen: Mit dem Forschungsprojekt ­MAREM machen RUB-Studis auf die Situation von Geflüchteten aufmerksam. Foto: bk

„Die Menschen, um die es geht, werden gar nicht mehr gesehen.“  Mit diesem und ähnlichen Sätzen weist eine Gruppe RUB-Studierender in der Plakatausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ seit einigen Wochen in der Mensa der RUB auf die unmenschlichen Bedingungen hin. Diesen sind Geflüchtete nach ihrer Ankunft an den Grenzen der EU oft ausgesetzt. Doch es bleibt nicht nur bei den Plakaten – im Projekt „Mapping Refugees‘ Arrivals at Mediterranean Borders“ (MAREM) erforschen die Studierenden, wie man die Situation Asylsuchender in den Mittelmeerländern konkret verbessern kann. In der vergangenen Woche wurden die Ergebnisse des Projekts vorgestellt – mit einem ernüchternden Fazit. 

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