GLOBAL:ISMUS
Christenverfolgung in Nordkorea, Afrika und dem Mittleren Osten
Verbrechen an den Menschenrechten :  Zahlen zur Christenverfolgung laut Opendoors.de aus dem Weltverfolgungsindex 2016. Bild: alx

Menschen werden aufgrund ihres Glaubens immer noch verfolgt – und dazu gehören auch Christen. Dem Weltverfolgungsindex 2016 des Open Doors Deutschland e. V. zufolge seien dies inzwischen 100 Millionen. Zu den TäterInnen gehören Terrororganisationen wie der Islamische Staat oder Boko Haram, noch stärker aber Staaten, wie Nordkorea – der traurige Spitzenreiter.

Anhörung zur 2,5-Prozent-Sperrklausel auf kommunaler Ebene
Der Plenarsaal im Landtag Düsseldorf: Hier debattierten WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen und VertreterInnen von Spitzenverbänden über die mögliche Sperrklausel. Foto: Moritz Kosinsky / Wikimedia Commons

SPD, CDU und Grüne haben dem Landtag vergangenen September einen gemeinsam formulierten Gesetzentwurf vorgelegt, der eine erneute Sperrklausel für Kommunalwahlen vorsieht, nachdem eine solche 1999 für verfassungswidrig erklärt wurde. Am Donnerstag, dem 21. Januar 2016, fand in Düsseldorf hierzu eine erste Anhörung statt.

Ein Deutscher wollte in Syrien etwas gegen den IS ausrichten
Mit den kurdischen YPG kämpfte Christian Haller sieben Monate lang gegen den IS. Cover: riva Verlag

Christian Haller hatte in Deutschland ein normales, geregeltes Leben, mit gutem Job und fester Beziehung. Dennoch reiste er im November 2014 nach Syrien, um auf kurdischer Seite gegen den Islamischen Staat (IS) zu kämpfen. Nach sieben Monaten kehrte er ernüchtert zurück. Inzwischen hat Haller über seine Beweggründe und Erfahrungen ein Buch geschrieben, das interessante Einblicke in diesen Krieg gewährt.

:bsz-Drogenreihe: Psychoaktive Wundermittel oder gefährliche Nervengifte? Die Neurobiologie hinter Drogentrips
Alles andere als harmlos: Ritalin fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz und darf nicht an Menschen ohne ADHS-Diagnose abgegeben werden. Foto: Wikimedia Commons / Sponge  (CC BY-SA 3.0)

Einst begeisterte es die Ehefrau des Entdeckers im Selbstversuch: Nach einer Pille steigerte sich ihre Leistung auf dem Tennisplatz merklich. Mittlerweile ist Ritalin das Lieblingsmedikament vieler Eltern von Kindern mit ADHS. Neuerdings ist es unter AkademikerInnen als die „smarte Droge“ schlechthin bekannt – eher unklug, wie bisherige Forschungsergebnisse zeigen.

:bsz-Klimareihe: Paris, Partystimmung, Perspektiven: Interview mit dem Klimaethiker Klaus Steigleder
Der Klimawandel aus ethischer Sicht: Klaus Steigleder vom Institut der Philosophie der RUB sprach mit der :bsz. Foto: bent

Als die StaatsvertreterInnen im Dezember den Pariser Klimavertrag als historische Zäsur feiern, fällt der Ölpreis auf den niedrigsten Stand seit 2009. Fast bezeichnend: Denn ExpertInnen kritisieren die unzureichenden Versprechen in dem gefeierten Vertrag. Wir sprachen mit dem Klimaethiker Klaus Steigleder vom Institut für Philosophie an der RUB.

Nach Gesetzesänderungen: EU will Rechtsstaatlichkeit Polens prüfen
Kehren europäischen Werten nicht den Rücken: Zwischen zehn- und zwanzigtausend Menschen gingen am Samstag in Warschau (und anderen Städten) mit Polen- und EU-Flaggen auf die Straße, um für „Freie Medien“ zu demonstrieren. Foto::Komitet Obrony Demokracji

Brüssel ist beunruhigt: Nach den tiefgreifenden und raschen Gesetzesänderungen, die die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichtes und der öffentlich-rechtlichen Medien in Polen bedrohen, will die EU-Kommission ab Mittwoch prüfen, ob das rechtsnational regierte Land noch als Rechtsstaat nach europäischen Normen gelten kann. Schlimmstenfalls können Polen alle Rechte eines EU-Mitgliedslandes entzogen werden. Es ist das erste Mal, dass die EU dieses Instrument einsetzt.

Ein Besuch in der europäischen Kulturhauptstadt 2015, Plzeň in Tschechien
Abstieg in die Unterwelt: Bei der Führung durch die Urquell-Brauerei ging es tief in die Katakomben von Plzeň. Foto: mar

Es ist das Mekka für BierliebhaberInnen: Vor über 170 Jahren gründeten BürgerInnen einer westböhmischen Stadt eine Brauerei. Diese bekam  mit dem ersten hellen Lagerbier innerhalb kürzester Zeit internationale Bedeutung. Heute weiß wohl jedeR, was ein „Pilsener“ oder „Pils“ ist, aber dass Pilsen oder Plzeň, wie es heute heißt, im Jahr 2015 europäische Kulturhauptstadt war, hat hierzulande kaum jemand mitbekommen. Vier Jahre, nachdem ich mit dem Organisationsteam von Plzeň 2015 gesprochen hatte, stattete ich der Stadt und der Urquell-Brauerei einen Besuch ab. Fazit: Meine Kritik an Ruhr.2010 wurde berücksichtigt, und die Brauerei ist eine Pilgerreise wert.

:bsz-Drogenreihe: Psychoaktive Wundermittel oder gefährliche Nervengifte? Die Neurobiologie hinter Drogentrips
„Macht nachweislich gute Laune“: Das Deo-Versprechen dürfte bei Missbrauch des Produkts zum Schnüffeln wohl tatsächlich zutreffen. Foto: mb

Wenn junge Menschen mit einem Rucksack voller Deospray aus dem Drogeriemarkt kommen, haben sie entweder ein Transpirations- oder ein Drogenproblem. Letzteres dürfte gerade unter Jugendlichen wohl eher der Regelfall sein. Dabei sind Schnüffelstoffe hochgefährlich – abgesehen von gravierenden Langzeitschäden endet ein Trip schnell auch mal tödlich.

Katastrophale Klimapolitik: In der Welt, in der Region und auf dem Campus
Brennpunkt Paris-RUB: während drinnen die Regierungen über ein Klimaschutzabkommen verhandeln und draußen AktivistInnen und UmweltvertreterInnen für eine Wende in der Umweltpolitik protestieren, möchte der Essener Energiekonzern Steag die Braunekohlekraftwerke vom Klimakiller Vattenfall übernehmen. Dürfen wir bald das Ruhrtal hinter der Uni in ein Braunkohleabbau-Paradies verwandeln und mit den Einnahmen die Campussanierung beschleunigen? Greenpeace Bochum hätte sicherlich etwas dagegen. Und die :bsz ganz sicherlich auch. 
 
:Die Redaktion
„Das letzte Wort haben“: Interview mit Tobias Hasenkamp von Greenpeace Bochum

:bsz-Klimareihe​

Die erste Woche der Klimakonferenz in Paris ist vorbei und die AkteurInnen streiten weiter über ein mögliches weltweites Klimaabkommen. Während Angela Merkel keinen konkreten Termin für einen Kohleausstieg in ihrer Rede formulierte, zeigt sich Indien kompromissbereit und selbst die USA wollen mehr für den Klimaschutz unternehmen. :bsz-Redakteur Tim Schwermer sprach mit Tobias Hasenkamp, RUB-Student und gleichzeitig seit fünf Jahren aktiv bei Greenpeace Bochum. 

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