BLICK:WINKEL
LeserInnenmeinung: Wir haben gefragt – Ihr habt geantwortet: Warum lest Ihr uns eigentlich?
Simon Raguß schickte gleich ein ganzes Gedicht, um der :bsz zu huldigen. Bild. mar

Die :bsz sei höchstens dazu geeignet, das Essen aufzuwischen, das der LeserInnenschaft bei der Lektüre unserer Artikel in der Mensa aus dem Mund fiele, behauptete einst ein/e anonyme LeserIn. Ginge es nach den LeserInnenbriefen, die wir als Reaktion auf unsere RUB-Parfumverlosung in :bsz-Ausgabe 1053 erhalten haben, liest uns der Großteil unseres Publikums tatsächlich in der Mensa – aber Würgereize scheinen wohl eher selten der Fall zu sein.

Kommentar: Provokation mit perfider Werbeaktion: Heidenau-Rabatt in Nazi-Webshop eines RUB-Studis

Dass an der RUB ein Dortmunder Neonazi-Kader Jura studiert, ist peinlich genug. Neu ist es auf dem Campus spätestens seit einer Outing-Aktion 2013 nicht mehr. Doch dass dieser Michael Brück anlässlich der rechtsradikalen Ausschreitungen in Heidenau in seinem Internetversand mit einem „Heidenau“-Rabatt wirbt, ist an Perfidität kaum zu toppen. Die Frage ist, ob und wie die Uni gegen Studierende vorgehen kann, die außerhalb des Campus mit derart menschenverachtenden Aktionen von sich Reden machen.
Glosse: Bloß nicht farblos wirken: OB-Prätendent Eiskirch macht auf Chamäleon
Alternatives Farbschema zum üblichem SPD-Rot: Eiskirch als grünes Ampelmännchen, Eiskirch beim Blaumachen, Eiskirch à l`Orange. Fotos: joop

Lebewesen tarnen sich, um nicht gefressen zu werden oder leichter Beute zu machen, schlicht um die Überlebenschancen zu vergrößern. Was bewegt aber politische Wesen wie den Oberbürgermeister-Kandidaten Thomas Eiskirch (SPD) dazu, auf Plakaten den kompletten Farbfächer durchzuprobieren?

Kommentar: Immer mehr Initiativen präsentieren sich auf Festivals
Feuchtfröhlich: Die Band 257ers legte beim Highfield mit einer Schaumkanone los. Foto: alx

Musikalische Großveranstaltungen werden immer mehr zu sozialen Happenings. Neben Viva Con Agua und Foodsharing-Initiativen zeigen nun auch andere bekannte Gruppen dort Gesicht. Ein Beispiel hierfür ist das am Sonntag zu Ende gegangene Highfield Festival in Leipzig, bei dem rund 25.000 BesucherInnen antanzten.

Kommentar: Aus den Augen, aus dem Sinn: Wenn das Date zum Ghost wird
Sozialer Spuk: Ghosting geht um. Illustration: lux

…zumindest kein angenehmes. „Ghosting“, das ist amerikanisch für: sich ohne Abschied aus dem Leben der anderen Person schleichen. Man macht sich quasi zum Geist, indem man auf Anrufe und Nachrichten nicht mehr reagiert und hofft, dass der/die PartnerIn es irgendwann kapiert. 

Kommentar: Windows 10 angetestet: das Startmenü ist zurück und sinnvolle Erweiterungen
Schwarze Leiste, schwarze Zahlen? Werden Microsoft und seine NutzerInnen mit dem neuen Betriebssystem glücklich?	Screenshot: alx

Microsoft begann mit der Verteilung von Windows 10 ab dem 29. Juli, für ein Jahr kostenlos. Und wer sich für das neue Betriebssystem interessiert und das alte scheute, kann sich freuen: Keine Kachel-Startseite mehr, es gibt einen neuen Browser, virtuelle Desktops und die Sprachassistentin Cortana.

Kommentar: Das „Eau de Beton“ im :bsz-Test
Magnolien sollen in weiblichen Hirnen die Produktion von Geschlechtshormonen anregen, so der „Knowledge“-Beipackzettel. Foto-Quelle: Flickr, wolfro54, CC-BY-NC-ND 2.0)

Er wirkt belebend und gleichzeitig entspannend, soll das Gehirn in der Klausurphase in den Konzentrationsmodus versetzen­ – und bei alldem soll sich „Knowledge“, der neue Wunderduft der RUB, auch noch prima als Raumspray zweckentfremden lassen. Wir haben das Parfum mal etwas genauer unter die Lupe genommen. 

Kommentar: Auflösung der GHG: Eine hochschulpolitische Bankrotterklärung

Peinlicher Abschied: die grüne Hochschulgruppe schwärmt in ihrer Stellungnahme von den guten, alten, wilden Bildungsstreik- und Hörsaal-Besetzungszeiten und jammert über die „konservative AStA-Mehrheit“, jammert über den Trend zum unpolitischen AStA, jammert über „Steigbügelhalter“-Jusos – und sagt: tschüss. Einfach nur ein Jammer!

Essay: Auch um die Identität der Südstaaten herrscht in den USA ein Kulturkampf
Das South Carolina State House: Beim Denkmal für die konföderierte Armee wehte bisher die Südstaatenflagge. Foto: HaloMasterMind (CC BY-SA 3.0)

Der Senat von South Carolina hat die Südstaatenflagge vor dem Regierungssitz des US-Bundesstaates entfernen lassen. Auslöser war das im Juni verübte rassistisch motivierte Massaker in einer afroamerikanischen Kirche in der Stadt Charleston. Vom Täter wurde die Südstaaten-Flagge zuvor für seine Propaganda im Internet verwendet. Infolge der Bluttat ist es in den USA zu einer kritischen Debatte um jenes umstrittene Symbol aus der Zeit des Bürgerkriegs gekommen.

Glosse: Das traurige Märchen von der Meinungsfreiheit an der RUB

In einem Betonwald gar nicht weit entfernt vor gar nicht allzu langer Zeit, da lebte ein Tierchen, relativ selten und schwer zu halten: das Demokra-Tier. Viele wollten dieses Tier für sich haben, waren aber der Überzeugung, die einzig richtige Vorstellung davon zu haben, wie so ein Demokra-Tier zu halten sei, allen voran zwei Gestalten namens TrAStAn und BIERte. 

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