BLICK:WINKEL
Kommentar: Nach Freiraumtagen: Krasse Polizeirepression sorgt für Unverständnis und verdeckt die wesentliche Frage
Hat Spuren auf der Straße hinterlassen: Die Avanti-Freiraumtage in Dortmund. Foto: bent

Ob Präsentation eigener Kunst, gemeinsames Grillen im Park oder eine Schnitzeljagd, mit der man spielerisch auf die Leerstandsproblematik im Stadtteil hinwies, es gab viele kreative Aktionen im Rahmen der Freiraumtage. Mit Polizeischikanen wurden Beteiligte eingeschüchtert oder provoziert, Veranstaltungen teilweise esprengt.

Kommentar: Gewalt gegen SchiedsrichterInnen nimmt zu
Vorsicht, wenn beim gefoulten Spieler die Sicherungen durchbrennen: SchiedsrichterInnen müssen in der Kreisliga auf einiges gefasst sein. Foto: tims

Das Thema ist nicht neu, aber bleibt durch immer wiederkehrende Vorkommnisse aktuell: die Gewaltbereitschaft gegenüber SchiedsrichterInnen in den unteren Ligen. Ein talentierter Schiedsrichter aus Essen beendet nach einem Faustschlag seine noch junge Karriere. Die Zahl der Unparteiischen geht zurück. Wer will denn auch noch pfeifen?

Kommentar: Preise oder Beitrag rauf – Warum nicht beides, meint das Akafö

Einen Zehner mehr zahlen künftig die RUB-Studierenden künftig pro Semester für die Dienstleistungen des Akafö. Im Unmut über die Erhöhung des Sozialbeitrags schwingt die noch frische Erinnerung  an die deftigen Preiserhöhungen vom vergangenen Wintersemester mit.

Kommentar: Blau sein verboten: BlauPause statt Unifest und keine Alternative

Anlässlich des 50 jährigen Jubiläums wird das Sommerfest der RUB dieses Jahr gestrichen, da wir lieber auf der Universitätsstraße Tische aufstellen und den Verkehr lahm legen. BlauPause. Wenn wir dabei wenigstens blau sein dürften. Daher will der AStA ein alternatives Campusfest organisieren, doch ist die RUB-Verwaltung dagegen, sodass selbst die Hochschul-Grünen rot sehen bei den ganzen Verboten.

Kommentar: Durchgefallen: Sat.1 inszeniert Krimi an der RUB
Lehrt jetzt an der Sat.1-RUB: Schauspieler Tom Beck. Karikatur: ck

Tom Beck ist Musiker, Schauspieler und Manager – einfach ein Allroundtalent. Am Dienstag der vergangenen Woche flimmerte der Sat.1-Film „Einstein“ über die bundesdeutschen Mattscheiben. In der Hauptrolle gab der ehemalige „Alarm für Cobra 11“ Kommissar nun den Urenkel des titelgebenden berühmten Physikers, der Bochumer  ErmittlerInnen bei der Aufklärung eines kniffeligen Falles hilft. Gedreht wurde der Streifen im vergangenen Sommer unter anderem an der Ruhr-Universität Bochum.

Kommentar: Karsten Finke –auch für die Hochschulpolitik zu radikal?

Ist die politische Kultur an der Universität freier und radikaler als die im Rathaus? Oder zeigt die Tatsache, dass Karsten Finke, der sein Mandat im Bochumer Stadtrat niederlegt hat, von der Grünen Hochschulgruppe (GHG) Solidarität „ohne Einschränkungen“ erfährt, dass Hochschulpolitik doch nur ein Spielplatz für Träumer und Träumerinnen ist?

Kommentar: Nachhaltig konsumieren, ohne die Systemfrage zu stellen
„Perfekte Kulisse für eine ökologische Messe. Über 100 AusstellerInnen präsentierten ihren ganz eigenen Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften in der Jahrhunderthalle“. Foto: tims

Der „Heldenmarkt“ gastierte am Wochenende in der Jahrhunderthalle – mehr dazu hier – und sollte nicht nur umweltbewusste BesucherInnen anlocken, die sich für Veggie-Burger und Bioweine begeistern können. Vielmehr appelliert er an die Gesellschaft, ihre Gewohnheiten zu überdenken und ihren Lebensstil zu ändern. Sein Credo: Konsum ja, aber nicht um jeden Preis.

Wackel-Platten und nervige KommilitonInnen: Wo lasst Ihr Euren Frust aus?
 Nur wer diese Liste befolgt, kennt die RUB: Fabian empfiehlt Erstis, diese Dinge auf jeden Fall in ihrem ersten Semester abzuhaken.

Der Kult des Verspottens auf Facebook ist an der RUB entstanden. Frusten Euch nervige Vorlesungen oder der Fehlkauf in der Mensa? Dann könnt Ihr ganz anonym bei „Verspottet: Ruhr Universität Bochum“ Euren Dampf ablassen. Die :bsz hat nachgefragt, welche Lieblingsbilder der Gründer, Fabian Adamczewski, in den letzten zwei Jahren bekommen hat.

Schubladendenken – ein Fluch, den alle Studierenden kennen
Das weit verbreitete Phänomen der Vorurteile: Schublade auf, die neue Kollegin Lara rein, Schublade wieder zu. Foto: Laura La Rocca

„Schöne Schuhe, wer hat dir die denn bezahlt?“, wurde Studentin Lara M. von ihrer Arbeitskollegin schnippisch gefragt. Nahezu jedeR Studierende wird zumindest hin und wieder mit solch vorurteilsbelasteten Aussagen konfrontiert. Der heutige Studierende ist faul, dumm, schlampig, pleite, schläft bis zum Nachmittag und hat hauptsächlich Bier im Kühlschrank und Party im Kopf.

Dem Tod die Hand schütteln: Ein Nachruf auf den Schöpfer der Scheibenwelt
Quelle: twitter, @terryandrob
Es ist das Ende einer Ära. Terry Pratchett, Schöpfer nicht nur der weithin bekannten Scheibenwelt, sondern auch vieler weiterer fantastischer Universen, hat die Reise durch die endlose Nacht der schwarzen Wüste angetreten. Angelehnt an die Worte einer anderen Fantasy-Größe unserer Zeit, J. K. Rowling: Er begrüßte den Tod wie einen alten Freund.
 

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