Tim Schwermer (tims)
Einstieg in ein auslaufenders Geschäft? Steag an Braunkohlewerk von Vattenfall interessiert

Im Bieterstreit hat sich jetzt der Essener Energiekonzern Steag entschlossen, das Vattenfall-Braunkohlekraftwerk  in der ostdeutschen Lausitz zu übernehmen. Noch zu Beginn des Jahres sah es so aus, dass der schwedische Energie-Konzern auf dem Werk sitzenbleibt. Nun freuen sich die Schweden, die Politik warnt und ExpertInnen fragen sich, was die Essener mit dem Braunkohle-Koloss anstellen wollen, ist doch der Ausstieg aus der Braunkohle praktisch beschlossene Sache. 

„Das letzte Wort haben“: Interview mit Tobias Hasenkamp von Greenpeace Bochum

:bsz-Klimareihe​

Die erste Woche der Klimakonferenz in Paris ist vorbei und die AkteurInnen streiten weiter über ein mögliches weltweites Klimaabkommen. Während Angela Merkel keinen konkreten Termin für einen Kohleausstieg in ihrer Rede formulierte, zeigt sich Indien kompromissbereit und selbst die USA wollen mehr für den Klimaschutz unternehmen. :bsz-Redakteur Tim Schwermer sprach mit Tobias Hasenkamp, RUB-Student und gleichzeitig seit fünf Jahren aktiv bei Greenpeace Bochum. 

Bauarbeiten in GB : Studierende sind PCB ausgesetzt

Seit August laufen auch in den G-Reihen die Sanierungsarbeiten zur Entfernung der PCB-Bestände. Bei den Arbeiten werden zum Teil große Mengen Staub der chlorierten Kohlenwasserstoffe freigesetzt. Studierende sind verunsichert und fürchten um ihre Gesundheit.  Ist die Angst berechtigt?

AktivistInnen von Cooperide reisen emissionsfrei zum Klimagipfel, mit dem Rad
Für erneuerbare Energien und gegen Braunkohleabbau wie hier in Gazweiler: Cooperide demonstriert mit den Beinen gegen den Klimawandel und für mehr Klimaschutz auf seiner Reise von Kopenhagen nach Paris. Foto: Cooperide

Auf ihrer Fahrradreise von Kopenhagen nach Paris zur diesjährigen Klimakonferenz haben die Cooperide-AktivistInnen auch in Bochum gehalten. Die Gruppe, bestehend aus 20 Studierenden, AktivistInnen und Interessierten, legen in einem Zeitraum von 22 Tagen insgesamt 1.400 Kilometer mit Bahn und Rad zurück.

Kommentar: Kaum Infos, große Befürchtungen: PCB-Freisetzung in G-Reihe

In der G-Reihe berichtet man über zum Teil heftig austretenden Staub auf der PCB-Baustelle in den Gebäuden. Studierende sind verunsichert. Wie gefährlich ist der Staub? Was haben Studierende zu beachten und wann sind die Arbeiten vorbei? Die Uni darf auf keinen Fall auf Kosten der Studierenden halbherzige Sanierungsarbeiten betreiben!

Kommentar: Terror, Treibhaus und Trittins Erben: UN-Klimakonferenz in Paris
Bochum ist Klimafreundlich“, postete Sebastian Pewney auf Twitter. Gibt es die Reinkarnation der Klimakanzlerin dann auch in Berlin? Screenshot: tims

Ausgerechnet in Paris findet vom 30. November bis 11. Dezember die UN-Klimakonferenz statt – nach den verheerenden Terroranschlägen kaum vorstellbar. Doch das normale Leben geht weiter und das zuletzt äußerst vernachlässigte Thema Klimawandel gerät wieder in den öffentlichen Diskurs –  auch hier:  Glaubt man Grünen-Stadtratsmitglied Sebastian Pewny, dann ist die Stadt Bochum dabei der heimliche Weltretter. Ist die Klimakatastrophe also doch noch zu vermeiden?

Veraltet, zu klein und für die Masse an Fahrgästen ungeeignet. Der zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Bochumer Hauptbahnhof hat erheblichen Nachholbedarf und eigentlich sollte bereits im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Blick auf die nächste UN-Klimakonferenz in Paris
Die Gefahr lauert auch in der Luft: Kann in Paris ein neues Abkommen zum Schutz unseres Planeten formuliert werden?  Foto: David Lally / geograph.org.uk (CC BY-SA 2.0)

Nächste Woche beginnt die 21. UN-Klimakonferenz – ausgerechnet in Paris. Nach den Anschlägen wurde im Vorfeld des Klimagipfels weniger über das Wetter als über die allgegenwärtige Terrorgefrahr geschrieben und gesprochen. Doch das Klima kann mindestens genauso bedrohlich für uns werden wie der Terrorismus. Daher wird die :bsz in den kommenden Ausgaben intensiv über die Konferenz berichten, sowie mit WissenschaftlerInnen, AktivistInnen und teilnehmenden AkteurInnen über die Inhalte diskutieren. Im ersten Teil der Reihe geben wir Euch einen kurzen Überblick über die wichtigsten Beschlüsse der bisherigen Konferenzen.

Kommentar: Wirtschaftsminister Gabriel im Veranstaltungszentrum
Zwischen den Kameras: SPD-Chef Gabriel und RUB-Chef Schölmerich beim Stelldichein.  Foto: RUB/Katja Marquard

Er polterte erst am Ende und läutete insgeheim den nächsten Bundestagswahlkampf ein. Sigmar Gabriel besuchte das schicke Veranstaltungszentrum der RUB und musste sich nicht durch die engen Katakomben des HGC 10 durchquälen, wie er es in den vergangenen Jahren getan hat. Sein überzeugender Vortrag zum immer aktuellen Thema „Wissenschaft, Innovation und Ruhrgebiet“ konnte auch nicht durch kritische Nachfragen zum Thema Syrien und TTIP negativ beeinflusst werden.

Die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NAWI), die im Studierendenparlament die meisten Sitze innehat, hat am vergangenen Mittwoch einen neuen Vorstand gewählt.

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