Tim Schwermer (tims)
GELD SCHIESST TORE, TRADITION WIRFT BENGALOS? – Teil 10 und Abschluss der :bsz-Reihe zur Lage des Fußballs – Zur Gretchenfrage: Wer macht den Fußball kaputt? Kommerzclubs oder Rüpelfans?
Die :bsz bleibt am Bengalo… ähm, Ball: Wir suchen weiter nach der Antwort auf die Gretchenfrage. Foto: flickr.com, chrs1976_o (CC BY 2.0)

„Mach kaputt, was dich kaputt macht“, hat der gute Rio Reiser mal gegrölt. Könnte das auch die Auffassung mancher Fußballfans sein? Zumindest gibt es den gegenseitigen Vorwurf: Die da machen den Fußball kaputt, die einen mit Kommerzialisierung, die anderen mit Gewalt und Pyrotechnik auf den Rängen. Letztere oft in Stadien abgerutschter Traditionsclubs wie Rot-Weiß Essen oder Rot-Weiß Oberhausen. Bei neureichen Clubs wie Leipzig oder Hoffenheim bleibt die Gewalt scheinbar aus. Das stimmt nicht immer, sagt zumindest RWE-Chef Michael Welling im Gespräch mit der :bsz.

Mexiko – Massaker an Studierenden und paramilitärische Bürgerwehren: Der unendliche Drogenkrieg
Die Polizei ist in Mexiko allgegenwärtig: Für ein sicheres Gefühl bei der Bevölkerung sorgt sie jedoch nicht. Foto: flickr.com, Colby Stopa (CC BY  2.0)

Die vielen internationalen Krisen im letzten Jahr haben einen fast vergessenen Konflikt in den Hintergrund gerückt: Mexikos großer Drogenkrieg, der in den letzten zehn Jahren fast 100.000 Menschen das Leben gekostet hatte. Rivalisierende Kartelle, eine korrupte Polizei und eine machtlose Politik: Wie kann dieser Krieg gewonnen werden?

Aus der Sicht einer Augenzeugin: Anschlag auf Charlie Hebdo
Auf dass sie nicht umsonst gestorben sind: Der Künstler mr.R & papa.giBs  verewigte die Opfer an einer Mauer in Poitiers. Quelle: ID-Number-THX-1139 (CC BY 2)

Die Anschläge auf Charlie Hebdo waren ein Angriff auf Frankreich, die westliche Welt und vor allem die Werte, für die sie unter anderem steht: Presse- und Meinungsfreiheit. Eine junge Pariserin erlebte ungewollt die Ereignisse aus nächster Nähe und hatte Glück im Unglück: Sie kam noch mit dem Schrecken davon.

Deutschland importiert Steinkohle aus den USA
Angerichtet durch das „Mountaintop Removal“-Verfahren: Der Kayford Mountain oder besser, was von ihm übrig geblieben ist nach insgesamt 500 Bergkuppensprengungen. Foto: Kate Wellington (CC BY 2.0)

Die schleppende Energiewende und der Ausstieg aus der Atomindustrie macht Deutschland immer mehr abhängig von einem doch scheinbar aus der Mode gekommenen Brennstoff, der Steinkohle. Und dieser stammt längst aus Übersee: Die USA (10,5 Mio Tonnen/Jahr), Russland (10) und Kolumbien (8) füttern die hungrige deutsche Wirtschaft mit dem fossilen  Brennstoff, der unter sehr zweifelhaften Bedingungen gewonnen wird.

GELD SCHIESST TORE, TRADITION WIRFT BENGALOS? – Teil 9 der :bsz-Reihe zur Lage des Fußballs – 25 Jahre AFC Bochum
War beim diesjähirgen Hallenfußballturnier Sparkassen Masters dabei: Der AFC Bochum. Foto: tims

Der Arabische Fußball Club (AFC) Bochum feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und möchte am liebsten in die Kreisliga B aufsteigen. Das primäre Ziel lautet aber wie immer: Dabei sein, Spaß haben und eine soziale Verantwortung für die Region übernehmen. Auch mit der aktuellen Flüchtlingsdebatte befasst sich der Verein aus Querenburg. JedeR ist willkommen!

Monopolismus und Konsum: Die Folgen der Maßlosigkeit
Tönnies-Imperium: Hier wird geschlachtet, was das Zeug hält. Foto: tims

Die Weihnachtszeit ist vorbei und mit ihr auch die Völlerei, der unbegrenzte Fleischkonsum: Zwischen dem obligatorischen Gänsebraten und dem Fleischsalat mit einem Brühwürstchen passten bestimmt noch die Rinderrouladen und die Hühnersuppe in den Magen. Es offenbart die Ausmaße des westlichen Fleischkonsums, doch ist sie nur der jährliche Höhepunkt einer perversen Entwicklung: Die Gier nach billigem Fleisch ohne Rücksicht auf die beängstigenden Folgen für Tier und Mensch.

Kommentar: Immer weniger Studierende wählen immer unpolitischer

Die StuPa-Wahl ist vorbei, die SiegerInnen stehen fest: genauso die Erkenntnis, dass erneut eine parteiferne Liste die meisten Stimmen hat: Die NAWI schaffte es auch dieses Mal, stärkste Liste zu werden und selbst wenn der jetzige AStA-Vorsitzende und gleichzeitige Spitzenkandidat der NAWI, Martin Wilken, schon im letzten Jahr in einem WAZ-Interview von einem „Trend zu unpolitischen Listen“ gesprochen hatte, müssen die etablierten und parteinahen Listen wie GHG, Jusos, JuLis sowie Piraten und  RCDS (diesmal nicht angetreten) hinterfragen, wie es zu diesem „Trend“ kommen konnte.

Unternehmen setzt auf erneuerbare Energien
Ein Rad am Ende des Schlotes: Bei E.ON wird umgedacht. Montage: tims

Der Düsseldorfer Stromgigant E.ON baut seinen Konzern radikal um und gliedert das Geschäft mit Atom-, Gas- und Kohlekraft aus, um sich in Zukunft voll auf erneuerbare Energien zu konzentrieren. Für die Politik ist dieser aus ökologischer Sicht konsequenter Weg ein Affront – hatte sie doch zuletzt ihre Klimaziele nach unten korrigiert und den Ausbau von Kohlekraftwerken vorgeschlagen. Für die deutsche Energiewende ein unverzichtbarer Beitrag; doch was steckt hinter dieser Idee?

GELD SCHIESST TORE, TRADITION WIRFT BENGALOS? – Teil 7 der :bsz-Reihe zur Lage des Fußballs – Fehlstart in der Bundesliga
Kloppos Terminkalender: Müssen sich die BVB-Fans bald den Montagabend frei halten? Gibt es wieder Gründe, Sport1 zu gucken? Geht es bald regelmäßig in die Provinz? Foto: mb, tims, bent

Die Ära von Jürgen Klopp bei Borussia Dortmund war bisher geprägt von kontinuierlicher Qualitätssteigerung, die 2011 und 2012 mit den gewonnenen Meisterschaften, dem Double und dem Einzug ins Champions-League-Finale seine Höhepunkte fand. Diese Saison gestaltet sich jedoch deutlich anders – woran hapert es bei den Schwarz-Gelben?

Proteste gegen Studiengebühren in England
Studierende für freie Bildung: In London gingen tausende junge Menschen auf die Straße. Foto: Anthony Bennison, flickr.com

Englands Studierende gingen auf die Straße und demonstrierten wiederholt gegen die hohen Studiengebühren im Land. Nachdem es bereits im Oktober Protestaktionen gab, lieferten sich am vergangenen Mittwoch in London 10.000 DemonstrantInnen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Ihr Credo: Freie Bildung wie in Deutschland! Premierminister David Cameron steht im Zentrum der Kritik, will aber sogar die Gebühren erhöhen.

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